Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

Transkript

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00:00:00: Das würde bedeuten es ist erlaubt und im Verfahren angelegt dass die Entscheidung Personen gegen die Berater wurden Stimmen.

00:00:09: Es muss begründet werden je mehr die Beteiligten das Team an der Entscheidungsfindung beteiligt werden desto mehr habt sie verziehen.

00:00:19: Das auch hier beratungsprodukte der Entscheidung gewürdigt und das ist das.

00:00:25: Wenn jemand z.b. ist ein vollständiges Rad gibt ja auch übers Internet und die Führungskraft macht das nicht ich würde euch sagen das sollte sie nicht so auf.

00:00:34: Die Dualität des Teams nicht dann muss sie das auch würdigen und begründen vom sehr herzlich willkommen zum Podcast gut durch die Zeit.

00:00:44: Kasse rund um Mediation Konflikt Coaching und Organisationsberatung kein Podcast von Ingo Firma ich bin Sascha Waage und begrüße Dich zu einer neuen Folge

00:00:53: heute geht es im Podcast wieder um Konflikte und zwar in Organisationen.

00:00:58: Das organisations Feld bzw Organisationsberatung soll unser Thema sein und zwar

00:01:04: dieses Mal angesichts schwieriger konfliktträchtige oder auch einfach weitreichende Entscheidungen deren Art und Weise des Zustandekommens

00:01:13: unklar ist Hintergrund dieses Themas ist sind aktuelle oder kürzlich von mir bearbeitete Konflikt

00:01:20: Felder und Konflikt Aufträge überwiesen die zwei Mediation geführt haben auch bei der schnell deutlich wurde dass das gar nicht so sehr ein Konfliktthema ist weil die Parteien unterschiedliche Interessen haben sondern weil sie sich vereinigen einem völlig Unklaren Verfahren verfangen haben an dem sie

00:01:37: die unmittelbar Beteiligten gar nicht mal immer selber die Verantwortung oder die Schuld Drogen und mir ist in der Vorbereitung und Durchführung da einen Konzept wieder unter die Augen gekommen mit dem ich diese Fälle gut bearbeiten konnte und das war für mich Anlass

00:01:51: den Berater und Professor zu kontaktieren mit dem ich schon 20 14 in einem Handbuch gearbeitet habe und der dieses Konzept ausgearbeitet hat ich begrüße es bei mir hier im virtuellen podcastudio Professor

00:02:03: Claus Nowak hallo Klaus hallo Sascha.

00:02:07: Ich habe einen ganz konkreten Anlass gehabt und es gibt aber so viele andere Gründe auch mit dir zu sprechen neue Bücher die du veröffentlicht hast und auch die Älteren die Klassiker der Kommunikations und Konfliktkultur geworden sind aber ich wollte speziell mit diesem Entscheidungsverfahren in Gruppen mit dir drüber sprechen weil das so ein

00:02:23: klares einfaches Modell war das schlichtweg Menschen

00:02:27: wissen müssen wenn sie Entscheidungen mit anderen zusammen treffen und unterschiedliche Rollen da drinne sind das gucken wir uns an aber zunächst mal wollte ich schon ein ganzer Pharmaberater bist

00:02:37: kurz zu dir was machst du aktuell und wie bist du eigentlich zu dieser Beratungsarbeit gekommen denn von Hause aus mir noch mal gesagt bist du

00:02:46: eigentlich Biologe Meeresbiologe kannst du deinen Weg mal so für die Zuhörenden die dich vielleicht noch gar nicht kennen mal kurz schildern ja das stimmt

00:02:55: ich mag 69 angefangen Meeresbiologie zu studieren in Kiel und hab dann weil mich das Meer immer schon fasziniert hat und Biologie war auch eines meiner Lieblingsfächer

00:03:07: und ich habe es dann zu Ende studiert und dann auch promoviert dazu und während meiner Promotion habe ich auch Meeres biologisch gearbeitet und.

00:03:16: Dann habe ich gemerkt weiter Forschung oder dann lieber

00:03:22: mit Open zur Arbeit weil ich merke dich komm gut ins Gruppen klar und außerdem habe ich in der Meeresbiologie stärker zu Nervensystem und Gehirn geforscht

00:03:31: was soll auch die Nähe zur Pädagogik und Psychologie eröffnet hat und dann habe ich mich entschieden zu kündigen und Staatsexamen zu machen und Gymnasiallehrer zu werden

00:03:40: Biologie und Chemie ich habe während meiner Promotion auch noch aus Lust und Laune Philosophie angefangen zu studieren und das auch soweit vorangetrieben

00:03:49: dass ich dann auch Philosophie unterrichten konnte.

00:03:51: Und dann merkte ich als Lehrer damals also allein guter Wille reicht nicht sondern ich brauche auch eine solide pädagogische gum pädagogische Ausbildung für das Referendariat damals nicht geboten hat na dann 14 ihr angefangen themenzentrierte Interaktion

00:04:05: ein Muss für jeden der leeren anderen was beibringen will das meine tiefe Überzeugung der natürlich die Interaktion weil Lehrer

00:04:14: zu sein ist immer auch Beziehungsarbeit und da ist natürlich der Interaktion suspect zentral und da bin ich dann zur TA gekommen

00:04:23: ja ja auch verbundener später dann Lehrer ausgebildet viele Jahre Methodik und Didaktik war dann in Mecklenburg-Vorpommern an hab dort

00:04:31: Lehrerbildung mit aufgebaut ein Projekt geleitet zu es Prävention bundesweites also verschiedene Dinge gemacht die dann auch dazu führten dass andere Organisationen mich beauftragt haben bestimmte Dinge durchzuführen mit ihm

00:04:44: das dann dazu geführt dass ich gekündigt habe an der Uni Hamburg da gab es einen change Prozess den ich damals moderiert und begleitet habe.

00:04:52: Das hat ihnen sogar gut gefallen dass sie einerseits bei mir eine Fortbildung machen wollt der wissenschaftliche Nachwuchs und die dortigen Hochschullehrer.

00:05:00: Und dann andererseits haben sie dann mich irgendwann gefragt ob ich bei ihm bleiben möchte und das habe ich dann gemacht und das war eine ziemlich gute Idee so wie du das ja auch alle jetzt bist wieso Nachzeichnen wirklich durch durch

00:05:12: unterschiedlichster Disziplinen durchschritten

00:05:16: die dann aber für mich jetzt als Leser und Konsumenten Adana Shisha auch deutlich zeigen dass sie aufeinander aufbauen also das wissenschaftliche wenn du sagst Meeresbiologie spielt er so.

00:05:28: Kooperativ Element in der Biologie hat dir dann später ohnehin laufberater Leben gehabt und Systemtheorie kam über die Biologie

00:05:42: Johanna bist du über die TZI das themenzentrierte Interaktion fällt zur Transaktionsanalyse gekommen also doch dann das kommunikative Element aus gefaltet an dem See sonderen zu fahren und mit besonders

00:05:56: Wurmarten Grafik Modellierung Konzeption

00:06:01: kam mir sehr entgegen damals es hat dadurch auch seine Grenzen aber es natürlich sehr praktikabel und handhabbar vielleicht noch eine Sache

00:06:07: ich habe dann damals um das osterberg-institut kennst ja auch in seiner Gründung ich glaube ich bin der erste Trainer der war was angeboten hat und da habe ich 19.94 Coaching

00:06:17: alles einfällt entdeckt was mit Zukunft Versehen dass ich glaube

00:06:20: wir damals sind 1 das erste Institute gewesen die damals Coaching Ausbildung angeboten habe hier im und das wundert mich jetzt

00:06:27: gerade noch weniger Champion vor einigen Folgen das schon bisschen her mit Wolfgang los gesprochen über die Anfänge des Coaching und ich war völlig von den Socken dass das ein universitäres ausgangsfilter Technik in der hochschulberatung

00:06:42: bin ausgebildet hat und daraus sich das Coaching entwickelt hat das mutet sein dass ist einfach immer noch für mich inzwischen mehr historisch.

00:06:54: Ein ganz wichtiges Buch gewesen so mag es den ein oder anderen Zuhörer auch mit deinem Buch zur Kommunikation gehen konstruktive Gespräch

00:07:03: konstruktive Gespräch genau ein Klassiker muss man sagen ich bin in der 135 Auflage wahrscheinlich erschien ich hatte noch die 25 oder so schick dir mal die neueste zu

00:07:15: und da merke ich einfach diese diese Zusammenspiel von didaktisch sauber Arbeit methodischen herangehen und ganz praktisch anwendbaren Modellen

00:07:25: und ein Modell will ich mit Dir vertiefend sprechen und ich glaube da ist jetzt ein guter Zeitpunkt einzusteigen wäre auf die erste Frage was du der Ausgangspunkt ist.

00:07:33: Das klar als Modell als Verfahrens Modell zu formulieren was sie Grundproblematik ist wenn mehrere Menschen eine Entscheidung treffen und zwar nicht nur.

00:07:45: Das finde ich schon den ersten klugen und notwendigen Gedanken zu unterscheiden zwischen den Menschen die die Entscheidung treffen weil sie sagen ja oder nein

00:07:53: und denjenigen die die Information liefern und die gattungs Arbeit leisten indem Sie die Informationen sortieren und aufbereiten

00:08:01: was ist denn das Grundproblem aus deiner Sicht wenn eben mehrere eine Entscheidung treffen Warum sind so modellieren

00:08:09: zunächst einmal was meiner eigenen Beratungstätigkeiten Organisation wurde deutlich dass es kaum so viel Unbehagen auslöst wie Entscheidungen.

00:08:18: Transparent sind und nicht zwar sind das ist ein Nährboden für Verdächtigung für Unterstellung für Verärgerung für Revanche Gelüste.

00:08:30: Das heißt Insertion werden Entscheidungen durch macht legitimiert die Frage ist nur

00:08:38: Wer legitimierte macht und zunächst einmal ist die Entscheidung legitimiert durch die Reishi und die Reishi dient dazu

00:08:46: Entscheidungen zu treffen und damit Konflikte zu lösen die das Team und ja auch Nations' mit dir da selbst nicht lösen können.

00:08:55: Was ist die Aufgabe Führungskräfte die sich dieser Entscheidung verweigern beginn nach meinem Verständnis eine Form des Machtmissbrauch durch Unterlassung

00:09:05: weil ihre Aufgabe mit Entscheidungen Konflikte zu lösen das ist ein wichtiger Ausgangspunkt

00:09:10: das zweite ist dass wir Menschen Gruppen zusammen kommen sie erst dann über das Entscheidungsverfahren diskutieren wenn sie mitten in einer kontroversen Diskussion sind

00:09:21: dann wird das Entscheidung Verfahren selbst zum Diskussion zum Streitgegenstand und dann haben sich ziemlich festgefahren an dem Moment

00:09:29: ich will ein Beispiel aus dieser Praxis benennen und dann können wir gucken wo die Probleme liegen hat es war eine Situation in der drei Personen als oberste Hierarchie

00:09:40: Ebner und dass man doch mal 2 ergibt das ein ganz oben und dann noch mal zwei drunter sozusagen zwei recht Ende die haben die Aufgabe an die nächste Ebene

00:09:48: erteilt macht mal Vorschläge wie wir in Zukunft uns ausstellen werden.

00:09:54: Ich hatte den Eindruck ab nicht nur für mich und dich so hörte sondern auch für die Beteiligten die das ja Monate vorher gehört haben dass was sie da einen Vorschlag

00:10:03: unterbreiten wird dann so entschieden also das ist dann das

00:10:07: und dann haben die nie dazu einen Vorschlag zu unterbreiten geschweige denn 23 Alternativen was bedeutet das bedeutet dass natürlich mit jedem Auftrag der sicherlich gut gemeint war

00:10:18: und jedem Auftrag muss mit erteilt werden welche Rolle das Ergebnis im Entscheidungsprozess spielt das muss nicht kommuniziert werden es ist zentral.

00:10:27: Deswegen muss es im Vorfeld einer Entscheidung klar sein wonach hier entschieden wird die sind zurecht frustriert diese Gruppe diese beschrieben hast was übelst auch oft.

00:10:37: Der Unterschied zwischen Demokratie und Partizipation Demokratie ist ein Verfahren das von unten nach oben geht

00:10:43: partizipation ist einfach fahren was von oben nach unten geht und dieser Grad von Partizipation muss im Vorfeld einer Entscheidung

00:10:51: von beiden Seiten übereinstimmend definiert werden. Das heißt diejenigen die das nach unten nicht delegieren sondern die sagen

00:10:59: bitte unterbreitet ein Vorschläge was denkbar ist und was möglich ist und sammelt Informationen damit wir da nicht falsch entscheiden also heißt informiert uns und beratet uns heißt nicht

00:11:13: wir werden das so machen wie ihr es Vorschlag selbst wenn ihr einer Meinung seid und die Mehrheit sagt wir müssen das so machen

00:11:20: und das muss vorher kommuniziert werden eindeutig kann natürlich auch sein dass das Verfahren dass durch die Hierarchie festgelegt wird z.b. auch sagt wir entscheiden gemeinsam

00:11:29: nehme an es geht um strategiefragen

00:11:32: das von allen an der mitgetragen werden muss nämlich hier mehr Partizipation der desto mehr ist auch Verantwortung und Loyalität gegenüber das Entscheidung gefragt

00:11:42: und es kann auch sein dass ihr sagen wir möchten dass alle das mittragen können und deswegen sitzen wir so lange und suchen eine Lösung wo alle Jahr zu sagen.

00:11:50: Thomas kann auch möglich sein aber das wird durch die hier Archiv definiert ich vermute

00:11:56: wenn ich den fire so wieder wach rufe das war die Idee gewesen dass die deine nächste eben na ja die Personen werden die die mit dieser Entscheidung leben müssen dann die nächsten 20 Jahre und Datum sind noch weitere Personen die noch jünger sind und länger die Entscheidung

00:12:11: ertragen müssen und zwar eine gute Absicht

00:12:13: ja obersten Hierarchie Ebene zu sagen was würdet ihr denn am liebsten machen denn also wir machen das dann auch so könnte denn das die Hierarchie sagen also was was er kommt

00:12:22: hätte das wenn die Hierarchie sagt wir sind zwar die obersten Vertreter aber weil wir weit abtreten werden und ihr dann mit der Entscheidung die heute ansteht leben müsst entscheidet ihr heute jetzt ist das klug

00:12:36: also ich klug ist weiß in der Zeit von dem Unternehmen ab und von der Tragweite der zutreffenden Entscheidung aber dass das durchaus möglich ist.

00:12:44: Das doch völlig klar das habe ich auch selbst entfernen gehabt noch nicht wo jemand dann weggeht und sagt wir müssen Entscheidungen wir müssen das Strategietreffen und die Idee war

00:12:54: das Team macht einen Strategie Vorschlag

00:12:56: für die nächste nachfolgende Führungskraft ich würde als Führungskraft mich auch nicht freuen wenn das Team ja sagt ja wir haben mit ihrem Vorgänger die und die Strategie abgesprochen das müssen sie jetzt gerne machen

00:13:07: da wird ja der sehr unfroh reagieren aber gleichwohl musstest ihm dann sagen auf der Basis unserer Erfahrung was wäre dann eine vielversprechende vorgehen und Strategie

00:13:17: das muss auch kommuniziert werden an den Nachfolger also lange Rede kurzer Sinn das Verfahren und der Inhalt.

00:13:25: Gehören zusammen und das muss währenddessen klar benannt werden muss klar sein weil ich sagte ja nicht schafft so viel Ärger wie intransparente

00:13:34: offen gelassen da ich habe schon viel erlebt in meinem eigenen Laden arbeiten

00:13:40: dass man große partizipations Schleifen gedreht hat und metaplan Wüsten angerichtet hat

00:13:46: unternimmt der erste entscheidung rausgekommen wo ich mir seine Nummer war ich auf einer anderen Veranstaltung hier oder siehst dann eigentlich ne das immer heiteres Entscheidungs raten also

00:13:54: findet heraus welche Entscheidung ist schon getroffen haben das ist ich saß mal ehrlich das ist Verarschung

00:14:00: und auch das muss klar gemacht werden welchen Stellenwert hat unser Beratungs Votum und manchmal frage ich auch

00:14:07: was würde es ändern wenn wir eine andere Meinung hätten das würde bedeuten es ist erlaubt und im Verfahren angelegt dass die Entscheidungs Personen gegen die Berater voten

00:14:18: stimmt natürlich muss begründet werden je mehr die Beteiligten das Team an der Entscheidungsfindung beteiligt werden desto mehr haben sie verdient

00:14:29: das auch hier Beratungs Votum in der Entscheidung gewürdigt wird.

00:14:33: Das ist das auch entscheidende wenn jemand z.b. einen vollständigen Rat gibt und sich auch auseinander sitzt dann weckt und die Führungskraft macht das nicht

00:14:42: ich würde sagen das sollte sie nicht zu oft machen um die Dualität des Teams nicht so gefärbt dann muss sie das auch würdigen und begründen und sehr gut es ist sinnvoller das machst du ja an dem Modell zu differenzieren zwischen Beratungsphase und.

00:14:57: Entscheidungsphase o2.

00:14:59: Beratungs Personen und Entscheidungs Person gleichzeitig ist es auch häufig so in der Praxis dass dass dieselben Menschen sind also dieselben Personen.

00:15:09: Nehme mal Betriebsratsgremium nur die sind sowohl die Informanten als auch die Berater als auch dann die Entscheidung Person ist denn Vorteile

00:15:19: und wenn ja welche und welche Nachteile hat das wenn das dort zusammenfällt in den Personen auch wenn es sinnvoll ist

00:15:25: in der Zeit und in der Gedankenwelt zu trennen soll ich sprach gerade vor der Entscheidung Verfahren jeden der Macht der Hierarchie sind zu definieren natürlich gibt es auch gerade im Personalvertretungsrecht

00:15:38: natürlich bestimmte vorgegebene Entscheidungsverfahren und das was du genannt hast ist ein gesetzlich

00:15:45: oder auch Betriebsvereinbarung manchmal vorgegebenes Verfahren

00:15:50: was natürlich auch seine Typen hat also was natürlich schwierig ist ist Wendy

00:15:55: Mitarbeitenden gleichzeitig entscheiden darüber wer ihr Chef wird und wie sie arbeiten.

00:16:01: Und das was du gerade beschreibst da ist es so und das ist ja fast wie eine Art Vereinsstruktur die Mitglieder sind das höchste Entscheidungsgremium

00:16:10: das kann nicht beklagen das führt auch zu manchen Verwerfungen z.b. bei Verhandlungen die ich auch moderiert habe zwischen

00:16:17: bisschen zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung

00:16:20: und dann die Geschäftsführung in einem anderen Entscheidungs Mandat am Tisch sitzt als die Vertreter des Betriebsrats dann treffen Sie der Entscheidung und dann sagt der Betriebsrat der wir müssen erstmal unsere gehen jetzt fragen und dann sagen april April diese Problematik der Vertreter und das ist ohnehin sofort schwierig in Verhandlung

00:16:39: und ich meine es noch diese Schwierigkeit oder vielleicht auch die Vorteile die das hat dass das Gremium die Beteiligten die sich informieren.

00:16:47: Die dann Beratung gehen und bestenfalls auch dann ins treffen wir eine Entscheidung in der Abstimmung gehen das Ort

00:16:54: die unterschiedlichen Interessen häufig vorgelagert werden bei der Frage was sind denn die wichtigen Informationen brauchen wir noch Beratung wo man das im Beratungsprozess dann schon ausbaldowert z.b. über Stimmungsbilder und Meinungsbildung

00:17:09: aber das ist das was ich vorhin auch schon erwähnt hatte

00:17:12: hier trifft ein partizipatorisches System der Organisationsstruktur auf ein demokratisches beteiligungssystem auf Betriebsrat seit

00:17:21: ist eine Kollision zwischen diesen beiden Modi zwischen Demokratie und Partizipation

00:17:26: vielleicht doch noch mal ausführlicher du sagtest Demokratie geht von unten nach oben wie unten bestimmen in der Wahlwies oben dann

00:17:33: laufen hat um in der Partizipation bestimmt Leute in der Recht hier oben und sagen wir binden euch ein in verschiedene Art und Weise manchmal wir hören euch zu oder über dich oder er bestimmt sogar mit worauf muss ich achten wenn ich als

00:17:47: Hierarchie verantwortlicher also als obenstehende Partizipation möchte weil ich

00:17:54: doch merke ich brauche die Mannschaft bei der Entscheidung hinter dieser Entscheidung.

00:17:59: Dass ich nicht mehr versprechen als ich halten kann also auf die Frage es gibt ja wohl Meindl Führungskräfte ist meine ich wirklich jetzt

00:18:07: die ihre Kollegen an der Entscheidung mit beteiligen und Sanja wir machen das gemeinsam und dann ist meine Frage immer dürfen sie auch überstimmt werden das heißt

00:18:17: ist auch eine Situation möglich wo sie eine eine Entscheidung umsetzen müssen zu der sie nicht ja gesagt haben und dann zucken sie und dann sagen das natürlich nicht da sein nee dann ist das auch kein.

00:18:28: Konsens Verfahren die implizite Vorstellung ich will die Mannschaft hinter mir versammeln kann mir nicht vorstellen dass ich da verschluckt werde und dann plötzlich wird raus

00:18:40: ja spuckt Werder wenn das immer das erweitertes Vetorecht letztlich muss Führung.

00:18:46: Mindestens ein Vetorecht haben indem sie sagen wird es ja diese Entscheidung so nicht also meine Entscheidung auch nicht aber diese so auch nicht und das Vetorecht

00:18:56: muss ich eine Führungskraft

00:18:58: behalten denn es gibt drei zentrale Bereiche von Führung die sehr schwer delegierbar sind in dieser Art und Weise das ist Budget Personal und Strategie das sind drei Bereiche die muss

00:19:11: Führung in der Handball das heißt Partizipation ist nicht ausgeschlossen aber die kann nicht.

00:19:17: Dazu führen dass die Führungskraft ihre Aufgabe ablegt ihre Verantwortung für das heißt es ist möglich als Führungskraft zu sagen

00:19:27: ja ich kann überstimmt werden ich akzeptiere eine Entscheidung die gegen mein Votum läuft und sie als Führungskraft

00:19:36: verantwortlich tragen und auch gegenüber der Hierarchie als meine vertreten wunderbar.

00:19:42: Alles gut ja aber es geht nicht dass die Führungskraft überstimmt wird ein Verfahren macht wo sie überstimmt werden kann und etwas vertreten muss

00:19:51: oje da sie selbst nicht steht und das geht über Regalien Hierarchie weil mir gar nicht vorzustellen wie viel Mediation Mandala braucht oder dass ich auch.

00:19:59: Das ist jetzt ein guter Punkt um auf eine Entwicklung jetzt zu kommen die ich so bis Gedankengang hatte

00:20:06: Entscheidung ist Hobby so ein Thema an von einzelnen Personen behandelt also wie entscheide ich mich und was in meiner Persönlichkeit macht das einfach oder schwer so und in Organisation habe ich den Eindruck gewonnen anhand dieses Modell ist von dir

00:20:20: es gibt keine Entscheidung in diesem Kontext die von einer Person getroffen wird sie wird immer als Führungskraft zumal informiert werden von anderen nicht beraten werden von anderen

00:20:30: es ist eigentlich auch nichts zu denken dass Menschen sich entscheiden in Organisation.

00:20:35: Meine Frage ist die Frage Dension also wenn man ein Polizeiauto Militär denkt dann kackt die Partizipation Grenzen da werden Entscheidungen

00:20:44: gefällt und wird informiert er das ja die mildeste Beteiligung des musst mehr machen manchmal wäre auch Entscheidung gefällt ohne das informiert wird

00:20:53: das ist aber ein kapitaler Führungsfehler das muss immer sagen wenn Sie die betreffenden Personen betreffen aber der Graf von Partizipation hängt natürlich auch von der auktionsart ab

00:21:03: und von der jeweiligen Situation in Krisensituationen gibt es andere Entscheidungsmodus in normal operativen Geschäft

00:21:11: dann wir am ehesten den Eindruck dass die einzelne Person entscheidet informell bzw Niklas Luhmann nannte das die Unterführung ist geregelt dass die Informanten genau wissen

00:21:22: wenn ich die Information rheinschleuse dann wird es so kommen und wenn so kommt so kommt weiter so ein schönes klares

00:21:30: Vorstellungsbild ist dass man halt führen kann und andere sich führen lassen müssen und dass man immer Führung übernimmt auch immer zustimmt dass man unter führt wird

00:21:39: eine Frage der Redlichkeit aber auch der Redlichkeit der Führungskraft weil sie hat in vielen Punkten ein Informationsmonopol

00:21:46: Und wenn sich das so nutzt dass bestimmte Entscheidung immer vorstrukturiert werden und da bestimmte Sachen weglässt dann ist das für mich auch eine Form von Machtmissbrauch ein Kreis der an der Partizipation beteiligt.

00:22:00: Bis hin die Führungskraft zu beraten muss alle Informationen zur Verfügung gestellt bekommen wie die Führungskraft auch hat

00:22:06: Sittlichkeit aber das lässt sich schwer vorne

00:22:10: das heißt das Informationsmonopol einer Führungskraft oder einer Leitungskraft zeigt sich darin dass viele Informanten ihr zu tragen und sie die einzige ist

00:22:19: Uninformiertheit entsteht weil die Informanten

00:22:22: auch sagen ich schicke das mal in dieser Form so und ich gehe mal auf diese Weise da ist man solange auch ausgeliefert bis wann ausgeliefert auf eine Art auch machtlos die Frage ist wie komme ich an die entscheiden Informationen dran das ist die Frage ist nicht so dass alle wollen dabei alles informiert werden

00:22:40: weil sie Angst haben dass sie irgendwas hingeht dieser Form von informations Overkill verstopft ganze Gehirne weil man nicht mehr entscheiden kann was ist wichtig was ist nicht wichtig

00:22:52: das ist management können damit umzugehen und das zu managen da gibt es auch keine Struktur.

00:22:58: Da gibt es Appelle aber es gibt keine Struktur kein Verfahren was aus dieser Zwickmühle raus fühlt

00:23:04: das wäre jetzt wie ein kleiner Abzweig möglich dass wir das alle bei der Betrachtung des Internets kennenlernen wenn wir uns darüber informieren wir nicht mehr entscheiden können was ist relevant und nicht relevant

00:23:14: jetzt ist doch auch systemisch ein System kann nicht sehen was sie nicht sehen kann kannst du Tiere meine eigene Welt die Information die ich nehme nehme ich immer Sie die irgendwie Sinn machen für mich sind

00:23:24: und das stößt natürlich auch an Grenzen und führt zu Fehlern war zu viel Entscheidung also Fehlentscheidung die Gefahr es zwar damit geringer mit Partizipation aber sie ist nicht ausgeschlossen.

00:23:36: Dann komme ich noch zum letzten. So eine Art methodische Fragestellung wir haben jetzt dieses Modell und diese doch wirklich leid Entscheidungen uns angeschaut wie

00:23:47: und was in Gruppen beachtet werden sollte wenn dort Entscheidungen anstehen jetzt ist dir wahrscheinlich ähnlich mal gegangen wie mir auch dass man zu dem Konflikt hinzugerufen wird und die Menschen sich doch so benehmen als wenn sie Konfliktparteien sind und das auch nicht als

00:24:02: geschauspielert ist und die sind wirklich im Konflikt aber das Problem ist sozusagen in der Analyse ein ganz andere mich mangelnde instrumental siehst du das.

00:24:12: Am Schein um nicht oberlehrerhaft daherkommt wie hast du das eingespielten meinst

00:24:19: wenn ich in einem Gremium komme wo er Entscheidung getroffen wurden über deinem klapptandem Informationsmangel leidet nein die streiten sich sozusagen über die Bedeutung der einzelnen Informationen welcher Weg der richtige ist das Beratergremium streitet welche Entscheidung sie treffen obwohl sie

00:24:36: defacto gar nicht die Entscheidungs Macht haben sondern doch

00:24:39: so ein wenig mit Operation arbeite und wann Arbeiter in Veränderungsprozessen ist das ein permanentes Thema zu Beginn

00:24:46: du bist ja auch systemisch wo gebildet und das zentrale ist

00:24:50: was ich zunächst einmal in jedem Raum etwas komplexeren Beratungsprozess mache ist eine gemeinsame Wirklichkeit zu schaffen das sind Informationen aber auch andere relevante Aspekte.

00:25:01: Das heißt wir können nur so gut miteinander kommunizieren und Vereinbarung treffen wie unsere Wirklichkeiten die bei einstimmen

00:25:08: und z.b. einen Unterschied ist die unterschiedliche Einschätzung bestimmt Lichtermarkt oder Umweltfaktoren oder Interpretation von Gesetzestext oder was auch immer und das heißt wenn ich mit einer Gruppe von Menschen

00:25:20: an ihrer einen Veränderung arbeite und an wichtigen Entscheidungen dann muss erstmal überprüft werden reden sie eigentlich

00:25:28: Vergleich gibt und netten Satz von Firma Heinrich man in der CD auch in meinen Kursen

00:25:33: und das deutlich zu machen der hat mehr über Walter Ulbricht in früheren Staatsratsvorsitzenden der gesagt ich kann nicht mehr in einem Menschen zusammen am Tisch sitzen der sagt der Tisch und dem wir sitzen ist kein Tisch sondern ein Ententeich und in dem Augenblick

00:25:46: muss ich erstmal gucken da geht der Konflikt über die relevante Umwelten und

00:25:51: die unterschiedlich Wirklichkeiten müssen erstmal einer Weise angeglichen werden so dass wir vom gleichen reden wenn wir jetzt im Inneren uns neu strukturieren wollen.

00:26:01: Für diese Angleichung der Wirklichkeiten nehme ich mir viel Zeit und es kann sein dass bestimmte Wirklichkeiten auch nicht

00:26:10: angeglichen werden können und dann kann man auch sagen wer hat hier eigentlich die Macht die Wirklichkeit definieren zu dürfen und diese Frage der Definition zur halt im Konflikt.

00:26:20: Das ist noch mal ganz anderer Punkt den ich auch ein eigenes Kapitel gewidmet hat

00:26:24: das würde tatsächlich in der Mediation im Kontext von Konfliktanalyse stattfinden und dann auch in der

00:26:31: Präsentation in der Vorstellung der Analyse Tschick Analyse und das Ergebnis Angebot das ist die Wirklichkeit die ich sehe

00:26:45: als hinzugerufen na ihr entscheidet natürlich ob ihr euch darauf verständigen kann so ist es überall so du als Berater.

00:26:52: Ich als Berater der geht mit unseren Konzepten und Modellen gehen wir bestimmte Wirklichkeitskonstruktion für definierte Fälle vor und Fragen ist das die Grundlage

00:27:04: und dass das die Sprachregelung oder dass das Konzept auf dessen Basis wir jetzt versuchen eine Lösung zu finden

00:27:11: gibt's im Mediationsverfahren ja auch ein Verfahren eine Struktur vor die du transparent machst und fragst können sich darauf einlassen oder nicht dass sie nicht mehr unterschätzte Aspekte von Mediatoren sieht beraterisch unterwegs sind das sieht doch einen Ratschlag geben

00:27:25: lasst euch auf dieses Verfahren ein dann habt ihr eine hohe Wahrscheinlichkeit sie zu finden

00:27:31: WLAN bei mir ständig was vor unser wenn sie ja eine Überraschung machen und dann der Konfliktmoderation dann müssen Sie auch bereit sein

00:27:39: der Sichtweise der der anderen Seite Relevanz zugeben wenn sie dir dazu nicht bereit sind dann können wir aufhören haben fünf Minuten Zeit sich zu entscheiden dass der die hörte die Mediatoren erleben dass die

00:27:49: Konfliktparteien nicht zu Tisch kommen aber ganz durch sind ist eine hohe Wahrscheinlichkeit gegeben dass es erfolgreich wird.

00:27:57: Schau doch die müssen sich entscheiden wir müssen nämlich entscheiden ob sie bereit sind z.b. der Gegenseite zuzuhören und ihren Argumenten Relevanz geben und diese Entscheidung

00:28:08: kann

00:28:08: niemand ihn ab mitnehmen selbst treffen und das mache ich meistens vor dem Verfahren und nicht während des Verfahrens ich mache mir gleich weißt ja Mediation zu machen dass es ein schwieriger Job

00:28:19: deswegen hast du das Recht ist dir durch vorab Definition und Vorgaben leicht zu machen

00:28:24: und de facto ist das der schwierige Job an der Mediation oder aufzubereiten dass sie zusammen bei Dunlop ist doch in aller Regel auf eine Art und Weise die ausgebildet Mediatoren Moderatoren gut nehmen kann

00:28:38: wenn die Beteiligten hoffe ich sage noch das ist ja bestimmt schlimm mit jeden Tag so was erleben wie hier nee.

00:28:44: Das ist das bunte Leben und das macht Freude dabei zu sein schweres bewältigen muss es dir leicht machen es geht vor allen Dingen für Leute unserer Profession

00:28:53: oder mein Kollege so gerne sagt alles leichter ist am Anfang schwer.

00:28:57: Das ist gut Klaus das ist ein

00:29:03: anregendes hochinteressantes Gespräch gewesen ich weiß aus dem Buch dass ich dann doch zur Recherche auf mir an gelesen habe dass du mit Mediation in Organisationen so drinne Herausforderungen hast wenn ich

00:29:16: ganz klar gesagt wird es geht gar nicht aber dieses Thema würde ich gerne einem anderen Gespräch zu einem anderen Zeitpunkt mit dir ganz geht mal fortsetzen

00:29:27: dann danke ich dir Sascha war schön dich wieder zu treffen und ich danke dir für das wirklich anregen und interessante Gespräch in so lass dir gut gehen okay ciao.

00:29:37: Prof dr Klaus Nowak Honorarprofessor der Universität Hamburg ursprünglich Meeresbiologe Gymnasiallehrer

00:29:46: und langjährige Organisationsberater mit ihm habe ich heute über das Entscheidungsverfahren gesprochen Entscheidungsverfahren in Organisationen zwischen mehreren Menschen und wie man

00:29:57: das am sinnvollsten auf zieht idealerweise konzipiert um sich

00:30:03: aus Problemen herauszuhalten in die sich Menschen verstricken würden wenn dort bestimmte Phasen und Entscheidungs Model ich eingehalten werden

00:30:13: in den Shownotes bzw auf der Webseite werde ich das Modell auch grafisch noch mal darstellen um die einzelnen Phasen zu verdeutlichen und die einzelnen Entscheidungs Motti erläutern dazu gibt es

00:30:23: dann auch noch weitere Übersichten so dass du und ihr euch darüber noch mal informieren könnt denn.

00:30:30: Das lohnt sich auf jeden Fall für den ein oder anderen Kollegen unter euch parat zu haben um im gegebenen Falle damit dann auch intervenieren arbeiten zu können ob nun in Coaching mediation

00:30:42: oder organisationsentwicklungsprozess

00:30:45: ich bedanke mich dass du und ihr Vieh hier wieder mit dabei wart vergesst nicht wenn euch der Podcast und diese Folge gefallen hat ein Feedback zu hinterlassen und eine Bewertung abzugeben das hilft gegen Podcast auch von anderen die den noch nicht kennen gefunden zu werden

00:31:02: und dort weiter diesen Podcast bekanntzumachen das

00:31:06: hit uns hilft mir diesen Podcast auch weiter so zu betreiben für den Moment jetzt bedanke ich mich dass du mir dabei warst verabschiede mich mit den besten Wünschen

00:31:15: bis zum nächsten Mal komm gut durch die Zeit.

00:31:17: Ich bin Sascha Michael dein Haus von Ingo Firma dem Institut für Konflikt und verhandlungsmanagement in Leipzig und Partner für professionelle Mediation und Coaching Ausbildung.

00:31:26: Music.

Über diesen Podcast

Ich bin Sascha Weigel und möchte Sie in diesem Podcast gemeinsam mit meinen Gästen mit spannenden Sichtweisen und Einschätzungen rund um die Themengebiete Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung zum Nachdenken anregen. Wir hegen die Absicht, dass Sie hier durchaus die zündende Idee oder bei Bedarf einen neuen Lösungsansatz für ihre Problem- oder Konfliktsituation entwickeln können.

Zu Wort werden in diesem Podcast auch Fachexperten kommen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Forschungsergebnisse wichtige Erkenntnisse für den Umgang mit Konflikten und damit für die Mediation und Konfliktberatung in der VUKA-Welt bieten.

Mehr zu Mediation und Konfliktmanagement: www.inkovema.de

von und mit Dr. Sascha Weigel

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