Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

Transkript

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00:00:00: Wir sind ja auf der einen Seite als Mediatoren-Regisseure, die so die Verfahrensohheit haben und die Bühne bereiten.

00:00:09: Und auch über die Instruktionen von Prinzipien und Abläufen, die Schauspieler in Bewegung bringen.

00:00:18: Auf der anderen Seite sind wir gleichzeitig auch Publikum für die Austragung des Konfliktes.

00:00:24: also für die Parteien ist der Mediator Publikums vor denen man sich präsentiert.

00:00:32: Herzlich willkommen zum Podcast Gut durch die Zeit, der podcast rund um Mediation, Konflikt Coaching und Organisationsberatung ein Podcast von den Kofemer.

00:00:40: Ich bin Sascha Weigel begrüße dich hier zu einer neuen Folge!

00:00:44: Und die heutige Folge dreht sich um Mediation.

00:00:47: also das Mediations Setting ist schon der Fokus aber wir wollen es aus einer besonderen Perspektive nähern, aus einer künstlerischen.

00:00:55: Wir haben uns hier schon mal so mit dem, mit der Jazzmusik beschäftigt und auch mit der klassischen Musik.

00:01:00: Und was wir dafür für die Mediation furchtbar machen können heute wollen wir uns von einer ganz anderen Ecke nähernd nämlich den Theater- und Schauspielerei der Bühne.

00:01:12: Das Konflikte gewissen Bühnencharakter haben das ist jetzt kein ganz origineller Gedanke aber Theater-Business und aus der Schauspielwelt herausziehen können, um Mediation verstehbarer zu machen.

00:01:30: Das möchte ich heute mit meinem Gast Günther Sturmlechner besprechen!

00:01:35: Hallo Günter!

00:01:36: Hallo Sascha?

00:01:38: Ja, freut mich, dass ich hier bin.

00:01:40: Ja, Günter – mich auch!

00:01:41: Und wir haben ja schon so ein bisschen drüber gesprochen und als ich einen Theater-Lehrsatz den ich mir sozusagen von einem Kollegen gemerkt habe Zum Besten gab und dich da so ein bisschen antiesern wollte, dann sprügelte es nur so heraus dass es ganz viele solche Leersätze gibt.

00:02:00: Und plötzlich stand die Theaterwelt vor unseren Augen und ich habe gesagt jetzt müssen wir dazu mal einen Podcast machen.

00:02:08: Könnt ihr bevor wir damit loslegen und uns das was Schauspieler mitbringen?

00:02:16: Du bist Schauspieler, gelernter studierter Schausspieler sag noch ein paar Worte zu dir.

00:02:22: Wie bist du zur Schauspielerei gekommen und warum bist du dann weitergezogen zur Mediation?

00:02:27: Ja.

00:02:29: Also ich bin zu Schauspielerei gekommen, also es gab bei mir... also ich bin gebürtiger Österreicher ja manchmal hört man's noch so ein bisschen oder ich werde irgendwie im bayerischen Raum zumindest verortet Und auf alle Fälle in meiner Schule.

00:02:47: da gabs eine Theatergruppe Dein Österreich und die haben aber vorrangig Improvisation Theater gemacht, also so aus dem Stehgreif.

00:02:53: Ja hauptsächlich von Keith Johnston beeinflusst, mein damaliger Lehrer.

00:02:59: Und so kam das!

00:03:00: Also ich kam da über die Schule darauf... Ich weiß noch nicht, ich hatte damals eine gute Freundin, die hat gesagt du gönnt ihr, ich bin ja dabei.

00:03:05: Geht doch auch dazu, ich glaube es könnte klappen.

00:03:08: Naja dann war die Schulzeit vorbei und ich habe in Österreich halt Matura gemacht und mich gefragt was möchte ich weiter studieren?

00:03:14: Und deswegen im Grunde hatte ich so im Kopf gemacht, was die in der Schule Spaß gemacht hat.

00:03:18: Da war das halt sehr präsent und so bin ich dann zum Schauspielstudium gekommen.

00:03:22: Dann habe ich das gemacht in Österreich und nach dem Schauspielstudium habe ich dann einen Festengagement eben in Deutschland gekriegt im Thüringen in Rudolstadt damals am Theater.

00:03:32: Der hat dann im Prinzip der Dozent an meiner Schauspiele Uni gesagt, wenn du wirklich das Handwerk festigen möchtest nach einem Studium, dann musst du das machen!

00:03:43: Weil ich dachte natürlich nach dem Schauspielstil, du bist doch Film oder frei.

00:03:47: Und so bin ich nach Deutschland gekommen!

00:03:49: Ja

00:03:51: genau

00:03:53: und... Du bist heute auch noch am Theater?

00:03:57: Oder hast du deine Schauspielkarriere zumindest auf der Theaterbühne ganz abgelegt?

00:04:06: Ganz abgelegt.

00:04:07: Ich würde eher sagen, ich habe es pausiert.

00:04:09: So, ich hab's vor ein paar Jahren sehr stark pausiert einfach.

00:04:14: springe manchmal ein eben beim improvisationen theater wenn mich dann freund anrufen und es einen kurzfristigen ausfall gibt.

00:04:20: ja das mache ich sehr gerne weil das macht einfach spaß.

00:04:23: Ich habe auch noch so ein stück.

00:04:25: Das ist so ein repertoire stück im kinder- und jugendstück, dass spiele ich dann auch noch vielleicht ein zweimal auf anfrage im jahr mit einer kollegin.

00:04:32: aber ansonsten zum beispiel hab ich dann gedacht hey ich brauche irgendwie was anderes in meinem leben auf ein anderes Umfeld mal wieder haben, einen anderen Stimulus.

00:04:43: Und so kam ich dann zum Beispiel auch zur Mediation und zur Beratung und zum Coaching genau.

00:04:50: Und damit dann eben auch irgendwann die Welt der Konflikte außerhalb des Theaterbühne mitretend?

00:04:58: Und jetzt sozusagen in der Vermittlungsarbeit tätig!

00:05:06: Ich würde sagen, wir gehen mal los.

00:05:08: Wir haben uns ein paar sozusagen Lehrsätze für Schauspieler oder vielleicht sind es auch nur Floskeln?

00:05:14: Ich habe den ersten, den wir uns angucken.

00:05:16: Den König, den Spielen die anderen.

00:05:18: Den hab ich von einem guten Kollegen mit dem ich lange Jahre zusammengearbeitet habe in der Beratung und der Teamentwicklung.

00:05:25: Der war auch gelernter Schauspielregisseur und daher ist mir das gar nicht so fremdwillig.

00:05:32: Jetzt im Vorfeld immer gemerkt, es gibt schon ganz schön viele Parallelen zur Schauspielerei und zum Theater die mich so am Leben gestriffen haben.

00:05:40: Und dieser Kollege Stefan Schönfeld, Krüse gehen raus wenn er das hört der hat das immer gesagt den König, den Spielen, den anderen.

00:05:49: Und zunächst mal was verbirgt sich einer?

00:05:52: Du kanntest ihn auch sofort ne?

00:05:53: Ja ich

00:05:54: kann dich ja auch.

00:05:59: Das ist

00:06:00: das Erste, was man lernt.

00:06:02: Den König spielen die anderen wenn man die Bühne betritt.

00:06:04: Was heißt das mal so viel für Nicht-Schauspieler?

00:06:07: Ich weiß nicht ob es das erste ist dass man lernte aber er begegnt.

00:06:10: also der Satz ich glaube der begegnet einen sehr schnell was das heißt.

00:06:14: Also es gibt halt einfach auf der bühne Wenn man sich so fremd Texte ja erarbeitet und dann auch wenn man so ein Stück hat mit unterschiedlichen Rollen Dann arbeitet man sich ja auch fremde Hierarchien Fremde Beziehungsgefüge Und da gibt es natürlich dann auch ein Status und der muss auf eine bestimmte Art und Weise gespielt und dargestellt werden, damit sich diese Geschichte erzählen kann.

00:06:39: Das bedeutet zum Beispiel wenn man da schon im Schauspielstudium so einen Szenenstudium macht und dann hat eben einer sage ich jetzt mal eine Königsfigur bei den Klassikern und der andere eher eine Figur oder die anderen mit einem niedrigeren Status als Pescheksbier Gibt es eine klare Rollenaufteilung, beispielsweise Sommernachtstraum mit den Handwerkern und dann den Oberon und der Elfenkönigin?

00:07:03: Ja

00:07:04: alles.

00:07:04: Also

00:07:05: auf jeden Falle die ... Der niedere Status muss eben bespielt werden weil wenn der König, sag ich mal, den König zu sehr ausstellt dieses meiste mit dem Pust raus und dann auf eine gewisse Art und Preise geht von außen das ist halt zu viel Und da verliert man halt ein Status.

00:07:22: Also, da verlieren wir an Ernsthaftigkeit und es wird vielleicht zu viel Klamauk oder so.

00:07:31: Man denkt sich eben so okay das ist kein... Das ist ein verrückter König!

00:07:37: Oder eine Witzfigur.

00:07:38: also wenn jemand auf Pomp und Schmuck und Prunk wertlegt oder daraus pocht dass man ihn wie ein König behandelt dann wirkt er sofort lächerlich.

00:07:49: Genau, ganz genau.

00:07:51: Und das heißt was es sozusagen für die Mediation bedeutet können wir noch mal gleich gucken.

00:07:56: aber fürs Theater wenn man jetzt also ein gutes Bühnenstück aufführen will sollte man wenn man in gutem König haben will sich nicht unbedingt mit dem König als erstes beschäftigen sondern mit den anderen drum herum dass die des Guts spielen das der König anwesend ist

00:08:13: Ja so ungefähr.

00:08:15: Also es ist eben... Wir haben das da glaube ich auch im Gespräch da, als wir das erste Mal darauf gekommen sind.

00:08:20: Es erzählt sich halt über die Beziehung und an der Beziehungen sind mehrere beteiligt so ein bisschen.

00:08:28: Das heißt man muss sich da dieses Ganze...

00:08:30: So wie König oder Status kein Persönlichkeitsmerkmal ist sondern eben im Beziehungsmoment würde das in der Mediation zum Beispiel mit dem Thema Macht deutlich werden dass niemand Macht per se hat.

00:08:44: das Beziehungsgefüge verdeutlicht, ob jemand Macht hat.

00:08:51: Du bist ja sozusagen, du beschäftigst dich auch mit Mediation und was heißt das für den Mediator?

00:08:58: Den Mediator spielen die anderen?

00:09:02: Also was mir ohnehin in meinem Berufsleben so begegnet ist alleine schon also wenn man von Funktionsrollen spricht.

00:09:09: Ich habe zu dir eigentlich allein nur weil da zum Beispiel festgelegt ist okay der ist jetzt Mediador Das tut einfach schon was.

00:09:17: Das macht schon etwas mit den Beteiligten, alleine nur weil jemand sagt du bist jetzt neutral und du vermittelst usw.

00:09:27: Da kommen dann automatisch Zuschreibungen zustande und dann gibt es zum Beispiel Menschen die öffnen sich sehr schnell einfach nur weil da ein Vertrauen da ist.

00:09:36: im positivsten Sinne das okay.

00:09:38: da ist jetzt jemand der navigiert und jetzt kann ich endlich mal sprechen

00:09:42: oder so.

00:09:43: Ja, und der nicht verurteilt.

00:09:46: Und das kann ich erwarten, dass er jetzt über das was ich sagen werde keinen Urteil treffe.

00:09:50: Das hat mir letztens auch Mediator nochmal geschildert.

00:09:53: Der sagte ja wenn er sich als mediator vorstellt, dass sie das sozusagen macht dann beobachtet er oder erlebt er das an Vertrauenschaften und dass die Dinge erzählen in der Hoffnung oder in der Erwartung Sie werden dafür nicht verursacht.

00:10:09: Merke ich auch ein Gespräch, also wenn ich nicht als Mediator auftauche und diskutieren möchte dann kommt schnell so einen Enttäuschungsmoment.

00:10:17: Also du bist doch mediator warum?

00:10:20: Ach wirklich!

00:10:21: Stellung im Streitbeziehen ist irgendwie nicht... Das ist ein regelmäßiges Phänomen auf den sozialen Medien vor allen Dingen.

00:10:28: Du bist mediatur aber das heißt alleine dass man diese Rolle hat bewirkt etwas und darauf kann man setzten oder darauf kann man vertrauen.

00:10:40: Wie ist das, wenn?

00:10:42: du hast ja auch dich in Königsrollen geübt?

00:10:44: Oder auch dann wirklich gespielt im Stück... Ist es so dass man sich darauf verlässt, dass andere diese Rolle spielen oder wirksam werden lassen?

00:10:58: Also B-Spielen wäre da glaube ich so.

00:11:00: also oder oder naja das ist halt jetzt natürlich eine spannende Frage weil Also wir sprechen halt über Status und dann ist natürlich auch die Frage wie sich zum Beispiel der Status von so einer königshaften Figur, sei es eine weibliche oder männliche im Verlauf des Stücks verändert.

00:11:18: Und wir sprechen ja auch von Druckmitteln also z.B.

00:11:20: in der Mediation... Es gibt da einfach Druckmittel ... Oder es wird versucht Druckmittel ins Feld zu führen?

00:11:27: Das kenne ich auch aus Verhandlungen, Druckmittel!

00:11:30: Die Parallele interessiert mich.

00:11:35: Also die Dramatik am Theater oder die Form der Dramathik, die entsteht ja weil Figuren auf der Bühne handeln und die Handeln ja aus Motiven.

00:11:45: Und manche Motive sind vielleicht edler und andere unedler.

00:11:48: in der Moderne wurde das natürlich noch mehr aufgebrochen.

00:11:50: also so mit mehrere Perspektiven auf eine Figur.

00:11:53: aber das bedeutet natürlich dass ein König auch zu Fall gebracht werden kann ohne Könige und dass da in der ersten Szene noch ein Hochstatus bespielt wird von außen, der natürlich einfach dann zum Beispiel am Ende des Stücks nicht mehr da ist.

00:12:08: Und da muss man sich natürlich von Außen.

00:12:09: also wenn man jetzt inszeniert – ich habe fast gar nie inszenieren – aber da hat man ja natürlich den Blick vom Außen und sieht das große Ganze und muss quasi die roten Faden und die Figurenentwicklung auch im Blick haben.

00:12:21: Ja?

00:12:21: Und dann bespiele ich vielleicht als Ausgang dann plötzlich den Hochstatuss einer Figur, Unter mir war so, ne?

00:12:30: Ja.

00:12:31: Was würde das für die Mediation bedeuten?

00:12:33: wenn der Mediator mitbekommt dass seine Rolle und seine Autorität nicht so anerkannt und bespielt wird wie er das verlangt?

00:12:45: wäre das jetzt eine Empfehlung darauf zu pochen also konkret einzufordern zum Beispiel es gibt ja dann immer solche Phänomene das dann medianten anfangen dann auch zu moderieren oder die Skizze machen wollen.

00:13:03: Sie übernehmen dann die Rolle, das kennt man aus dem Training und aus Teamentwicklungsmaßnahmen, dass man so eine Art Co-Mediator hat.

00:13:13: Was würdest du von der Schauspielerei kommen, dort empfehlen um wieder Rollenklarheit herzustellen?

00:13:22: Mich erinnert es gerade, dass ein Theater eher so eine Regiefunktion hat.

00:13:26: Also wenn ich das jetzt an Theater-Kontext denke... Ja.

00:13:29: ...weil in meinem Berufsdehmen... Ich habe natürlich Streitgespräche und Positionen verhandelt werden in gruppendynamischen Prozessen.

00:13:38: Das ist halt Theaterarbeits, oder?

00:13:40: Also Streit

00:13:41: gespräch... Genau!

00:13:44: Das gibt's halt überall.

00:13:45: Und dann kommen da auch Menschen zusammen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und manche verstehen sich gut und manchen weniger gut.

00:13:51: Und dann gibt es eben auch einfach mal so Gruppengefüge, wo zum Beispiel Schauspieler sagen, okay ne ich mach das jetzt einfach so wie ich das will.

00:14:00: So na?

00:14:01: Oder oder sich tatsächlich einfach weiter... Den

00:14:02: den Satz könnte ich auch durchaus von einigen Medianten glaube ich hören.

00:14:07: Das kommt schon hin und wieder vor.

00:14:09: Ja ja auch die Berechtigung hat so ein bisschen weil vielleicht ist da jetzt gerade Es gibt nämlich auch Regie-Style von außen zum Beispiel und das ist gut gemeint aber da ist wenig Führung voraus Da ist viel Gestaltungsfreiheit, weil da auch viel Vertrauen in die schauspielende Kompetenz des Ensemblees.

00:14:29: Vielleicht nutzen wir das, weil das finde ich einen interessanten Punkt.

00:14:32: Wir sind ja auf der einen Seite als Mediatoren Regisseure, die so die Verfahrensohre haben und die Bühne bereiten und auch über die Instruktionen von Prinzipien und Abläufen, die Schauspieler in Bewegung bringen Und auf der anderen Seite sind wir gleichzeitig auch Publikum für die Austragung des Konfliktes.

00:14:56: Also, für die Parteien ist der Mediator Publikums vor denen man sich präsentiert.

00:15:04: Was heißt das?

00:15:05: Für uns?

00:15:06: und jetzt dein Beispiel wie das für Regisseure dann was sie tun können hat mich zu unserem zweiten Leitspruch gebracht.

00:15:14: Der Text ist das letzte Mittel also dass der Regisseur nicht unbedingt wortwörtlich drauf pocht, was er will.

00:15:21: Sondern möglicherweise anders Regie führt.

00:15:27: Was ist daraus zu ziehen aus unserer Doppelrolle als Regisseur für das Stück insgesamt?

00:15:34: Aber für die Konfliktparteien sind wir auch Publikum potenzieller Applausspender...

00:15:44: Das ist natürlich jetzt wo ich so dran denke auch an meine eigene Probenarbeit.

00:15:48: also es ist natürlich ein bisschen Ja, stimmt.

00:15:51: Ich finde es schön, dass das mit Doppelrolle so ausführst, weil auf der einen Seite zum Beispiel eben ich als Schauspieler ... Ich habe ein Autonomieanspruch auch als Künstler, also ich sage so her, ich hab mir ja Gedanken gemacht und ich will das jetzt zeigen, ne?

00:16:04: Und da bin ich sehr stark in der Führung bei mir selbst!

00:16:07: Dann guckt er halt jemand von außen zu... und dann will ich, dass der zuschaut.

00:16:11: Also mehr Publikumsfunktionen, weißt du?

00:16:13: So eine Publikumfunktion hat sich mehr zuschauen und dann, also jede Art vom Publikium gibt ja auch Feedback, sag' jetzt mal so, na?

00:16:20: Aber für mich ein Regisseur, eine Regifunktion, die greift dann auch ein bisschen ein.

00:16:24: Ja der Feedback hat doch schon auch beurteilenden Charakter?

00:16:28: Ja ja genau ganz genau.

00:16:29: also das ist dann weniger so.

00:16:31: na Günther ich sage dir was und du kannst damit... Du kannst mit nach Hause gehen und wenn du möchtest guckst du es dir an so wie man's in Feedback-Schulungen mitkriegt sondern nee das ist schon mehr Mitarbeitergespräch oder Mitarbeiterin.

00:16:42: also was ich meine da ist was passiert beide Perspektiven und wir müssen uns einfach drüber verständigen wie wir weitergehen wollen.

00:16:52: Genau, und da hat dann einfach die Regie noch mal die Steuerungsfunktion.

00:16:57: Ist dir das als Schauspieler auch so gegangen?

00:17:01: Wenn das Feedback zwischen den Zeilen für dich deutlich wurde es wäre nicht schlecht wenn du mehr an die Richtung schauspielerst, mehr in die Richtung gehst.

00:17:09: Das ist dir dann leichter viel das zu nehmen weil mein wegen vor dem vor den Augen deiner Mitschauspieler und so deine Autonomie gewahrt wurde.

00:17:18: Oder war es dir hilfreicher gesagt zu bekommen, Günther macht das so?

00:17:23: Und

00:17:23: wenn du das machst dann kriegst du auch meinen Applaus.

00:17:26: Also das ist ein Weg gewesen ganz einfach also zu Beginn.

00:17:29: der war dieser Umgang mit Kritik.

00:17:32: jetzt und ich mache mittlerweile für mich... Ich brauche die Unterscheidung zwischen Kritik und Feedback nicht mehr so deutlich weil ich gemerkt habe dass sich da bei meiner inneren Leben einfach was verändert hat.

00:17:43: Also mittlerweile kann ich das wirklich sehr gut nehmen und es liegt aber auch ganz einfach daran.

00:17:47: Ich habe mittlerweile, glaube ich bestimmte Dinge gespielt und dargestellt und mich in Rollen darstellen können die ich immer darstellen wollte Und irgendwann kam dann dieser Momente da ich so naja jetzt hab ich's halt gezeigt und Da ist es viel spannender dann weggehen zu können weggeführt zu werden von mir selbst In eine Form in der anderen Gedankenwelt und zu sehen hier was entdecke ich ihn da wenn die Regisseur in dieses und jenes Angebot macht.

00:18:13: Und da ist dann natürlich noch viel weniger... Da isst viel mehr Hingebungslust bei mir dar, als ich muss jetzt mein Ding durchziehen, ne?

00:18:22: Das hat sich einfach sehr stark verändert!

00:18:24: Ja das ist das erste und das andere.

00:18:27: zu deiner Frage mit der Wahrheit also der Text ist das letzte Mittel usw.

00:18:31: und Führungsdiele am Theater.

00:18:34: Ich hab's von beiden Seiten gehört.

00:18:36: Zu mir hat mal ein alter Schauspieler in Uderstadt gesagt und ich sag Günther Wenn du mit so einem Regisseur arbeitest, musst du es als Schauspieler so darstellen und dann im Gespräch so verpacken.

00:18:44: Dass er oder sie denkt, die hätten die Idee gehabt!

00:18:47: Und dann sitze ich mit dem Regisseure der Regisseuren in der Kneipe.

00:18:50: und dann sage ich so Gündo, weil das ist so schwierig... ...weil ich muss dieses Regisseurs so ausdrücken dass die Schauspielerinnen und Schauspiele denken, das war deren Idee.

00:19:08: Das ist die Parallele zur Mediation auch ja offensichtlich, was sich Mediaturen verkrümmen und verbiegen.

00:19:16: Ja nicht irgendwie direktiv einzugreifen oder evaluativ zu steuern und die Autonomie zu wahren.

00:19:23: ich fand diesen diesen Ausdruck, die Automieanspruch von Schauspielern.

00:19:28: Der trifft natürlich auch auf Konfliktparteien in der Mediation zu und sei es auch nur in den Köpfen von Mediatoren, die waren den Anspruch ja auf der Vorderseite so deutlich dass selbst wenn die Parteien sagen ich hätte gern mal eine Beurteilung von ihrer Seite wie sie das sehen oder machen würden, dass man dann sagt nee du auf gar keinen Fall.

00:19:49: also das ist mir Berufs- und Standesrechtlich verboten auch hier nur einen Hinweis zu geben.

00:19:56: Aber auf der anderen Seite wollen Mediatoren auch wirksam sein und ihre Intervention sollen etwas bewirken, was ohne Ihre Intervention, Ihre Techniken, Ihre Methoden dann eben nicht passieren würde.

00:20:12: So, wir eben das hinzuziehen eines Mediaturs für alle etwas bewirken soll was ohne ihm einfach nicht geschieht.

00:20:19: Nämlich eine Klärung oder eine Lösung oder ein nächster Schritt in der Konfliktverarbeitung.

00:20:24: Insoweit finde ich so diesen Tanz um die Autonomiebestrebungen, die man dem anderen unterstellt interessante Parallele zu dieser Episode von, wie man mit dir die Geheimnisse des Theaterlebens eingeweiht hat.

00:20:46: Ganz ähnlich glaube ich, wir haben uns ja noch einen dritten, den kannte ich überhaupt nicht, da wusste ich nicht.

00:20:51: aber beim Trüben nachdenken war mir dann einiges deutlich geworden jeder Auftritt ist eine Entscheidung.

00:20:58: Wie hast du, in welchem Zusammenhang hast du das kennengelernt?

00:21:01: Wo hast du denn gehört?

00:21:04: Das passt jetzt eigentlich ganz gut zu diesem Autonomiethema, dass wir da hatten.

00:21:09: Naja es ist einfach so... Es ist ebenso ich auf der Bühne, wenn ich ein Stück Kriege oder einen Fremdtext kriege dann muss sich das ja füllen.

00:21:19: Also das ist mein sehr spannende, mein künstlerisches Produkt.

00:21:24: als Schauspieler ist ja eigentlich eine unsichtbare Erlebniswelt die ich mir baue.

00:21:28: Das musst

00:21:28: du erläutern!

00:21:29: Eine unsichtbare Erlebniswelt.

00:21:31: Also

00:21:31: zum Beispiel eine Maler-Malerin, ja die haben als künstlerisches Produkt sehr klar ein Bild Musiker-Musikerin.

00:21:37: Die haben ja eigentlich aus künstlersches Produkt sehr klaren Musikstück In der Schauspielerei.

00:21:41: ich bin sehr oft mit Kollegen und Kollegen da gesessen Und wir haben alles so gesagt Wie können wir denn erklären was wir eigentlich herstellen?

00:21:48: Was wir machen Als Handwerker-Handwerkerin?

00:21:51: Und das ist eben na Ich mache mir, ich imaginiere mir andere Welten Ich versetze mich in andere Beziehungsstrukturen rein, ich lasse mich davon im positivsten Sinne berühren um etwas zu erleben und dann eben um das herzustellen.

00:22:09: Und andere Menschen das Publikum mit auf eine Reise, auf eine Geschichte zu nehmen die vielleicht Katasis liefert.

00:22:16: also wo man sagt war mir geht es genauso oder da wird etwas dargestellt und plötzlich löst sich da etwas in mir ein Problem in mir auf Gab's erst einen schönen Film bei den Oscars Hamlet, der das thematisiert.

00:22:33: Da denk ich jetzt an Kenneth Pranner.

00:22:35: aber das ist Jahrzehnte her!

00:22:37: Ja, ich zwischendurch

00:22:40: schon mal wieder verfilmt worden.

00:22:44: Ich kannte nur Hamlet und dann hab' ich das Buch kennengelernt.

00:22:48: da geht es eben so ein bisschen um die Entstehung des Stückes Hamlet, ja also diese Hintergrundgeschichte und war ein sehr schöner Film.

00:22:58: Aber das Mitreisende was man als Schauspieler praktisch bewirken will ohne wiederum den Autonomieanspruch des beteiligten Zuschauers anzutasten sondern ihn sozusagen in eine Situation zu bringen in der er mit reisen will.

00:23:18: Und wir sind sozusagen als Schauspieler mitreisend oder in der Mediation auch, wenn wir eine Perspektive eröffnen die.

00:23:26: Die Mitreisen lässt.

00:23:28: das Narrativ ist ja durchaus ein Methode in der mediation und gleichzeitig soll eben da komme ich noch mal kurz zum vorhergehen derjenige eigenverantwortlich das wollen obwohl es sich dem nicht entziehen kann dass für mich so ne schöne paradoxie um die man offenbar auch in der Schaus Spielerei Erringt.

00:23:48: Ja, ja... Also mir fällt einfach nur das Wort ich glaube es ist schöner Prozess ein.

00:23:51: also ich möchte den zu sehr in einem Prozess mitnehmen.

00:23:54: Den Erkenntnis oder Erlebnisprozess und ich denke dass passiert halt Intermediation mit den Medianten.

00:24:00: auch Ich will da ja irgendwie einen Prozess begleiten Und auch diese Entscheidung heißt eben so ich muss das als Spieler.

00:24:07: bevor ich auf die Bühne gehe muss mir klar sein eigentlich was will ich denn darstellen?

00:24:11: Was sind die Motive meiner Figur?

00:24:13: Weil und das muss einfach für mich klar sein, damit ich wenn ich auf der Bühne bin.

00:24:17: Damit es im besten Fall auch zu sagen wir jetzt mal neunzig Prozent von außen gut gelesen werden kann so stimmig.

00:24:25: Das wäre ein Gegenteil von Improvisation.

00:24:28: oder damit ist wie improvisiert wirkt sondern Entscheidung ist ja dann schon konfiguriert und und

00:24:35: Ja, das ist natürlich entschieden.

00:24:37: also da gibt's jetzt natürlich unterschiedliche Spielformen.

00:24:41: Also du sprichst jetzt zum Beispiel vom Skripttheater, da proben wir ja sechs Wochen und dann hat sich ja Regisseur-Regisseurin das Ensemble auf eine Konzeption geeinigt und vielleicht auf eine Grundaussage vom Stück – naja!

00:24:53: Und da werden halt dann Entscheidungen getroffen damit man diese Grundaossage dieser Konzeptions auch umsetzt.

00:25:00: Beim Improtheater ist es ein bisschen anders.

00:25:03: Ja?

00:25:04: Für beide gilt sozusagen jede Auftritt ist eine Entscheidung.

00:25:08: Ja, beim Improteater da lass ich das halt entstehen.

00:25:11: Das ist ja das Spannende.

00:25:13: und auch dass das Publikum eigentlich gebrieft ist von Headers E-Impro.

00:25:17: Und bei dem Skripttheater... Da is es geprobt!

00:25:21: Und da ist die große Herausforderung eigentlich, dass sich sage, da gibt's auch einen Satz, der heißt mach es neu.

00:25:28: D.h.,

00:25:29: ich treffe... Das klingt

00:25:32: so nach Baumarkt.

00:25:35: Da fehl' ich noch was.

00:25:37: Spiele es wie am letzten Abend, aber mache sie immer neu.

00:25:43: Das ist cool!

00:25:45: Das bedeutet eigentlich...

00:25:47: Man weiß es, man hat nicht mehr das Lampenfieber, sondern jetzt hier nochmal der letzte Auftritt und dennoch ganz neu.

00:25:54: Genau und Neu heißt erlebe es neu, lade dich dazu ein, dich davon wieder neu berühren zu lassen dass die Spielpartnerin zum Beispiel anders ist?

00:26:03: Dass du ein bisschen anders bist dass die vielleicht ein bisschen anderen Klang hat als bei der gestrigen Vorstellung und das berührt dich vielleicht etwas stärker diesmal.

00:26:14: Und es gibt ein paar Verabredungen, die sind fest.

00:26:17: aber so das innere Erleben, ja?

00:26:19: Das darf immer so ein bisschen fließender sein!

00:26:22: Das bedeutet dieses Maches neu.

00:26:24: Ja, das erinnert mich auch in der Mediation an dieses.

00:26:30: Jeder Konflikt ist einzigartig und alles ist einzigsartig, es soll ganz besonders sein.

00:26:37: Und dennoch ist Sicherheit eine Stimmung für die Parteien wichtig, dass hier zumindest einer im Raum ist der weiß was zu tun ist.

00:26:50: Es darf nicht so neu sein das alles unbekannt ist sondern da gibt's jemanden der strahlt eine Sicherheit aus weil er weiß jetzt geht man dann so und so die Schritte vor.

00:27:00: Mach es neu.

00:27:00: Ja, so der Baumarkt spruch unter den Theater-Guidelines.

00:27:07: Den Bühnenhandwerkerinnen.

00:27:11: Genau.

00:27:12: Mach's zu deinem Projekt oder so, ne?

00:27:14: Der entsprechende Samstag Nachmittagsspruch in der Sportstudio.

00:27:23: Mh.

00:27:23: Baumarktwerbung kommt natürlich immer zur Fußballsendung daher.

00:27:26: Wahrscheinlich ja.

00:27:27: das passt ganz gut!

00:27:29: Da wären wir beim tollen Übergänge, die wir heute hinkriegen hier.

00:27:33: Beim vierten Merksatz spielt die Situation nicht das Gefühl.

00:27:38: Das fand ich besonders interessant und hat bei mir zunächst mal weniger vorgerufen.

00:27:43: Ich wusste nicht wirklich

00:27:45: was da ist.

00:27:46: Da bist du nicht der Einzige!

00:27:48: Also auch jahrelang bin ich damit befragt.

00:27:52: Was?

00:27:53: Da ist das ... Ich glaube, dass das schöne Wort wieder Prozess

00:27:58: ist.

00:27:58: nämlich wenn ich eben so eine Figur habe, die ich durch Stück führe.

00:28:03: Ich führe die ja durch einen Prozess... Die verändert sich ja!

00:28:06: Zum Beispiel der König zum Beispiel.

00:28:08: Der verändert sich im Stück weil ansonsten wäre es keine Dramatik.

00:28:12: Dramate entsteht dadurch dass sich da was verändert das da was in Bewegung ist, dass jemand zb vom Hochstatus in Tiefstatus und dann von Tiefstatus oh er ist wieder zurück und wieder im Hochstatuss kommt oder so.

00:28:24: na?

00:28:24: Und wenn spielt die Situation Und nicht das Gefühl, also wenn ich das Gefühl jetzt einfach spiele.

00:28:31: Das war bei mir zu Beginn so ein häufiger Zugang.

00:28:33: Ich habe den Text gekriegt und hab mich gedacht, ich versetze mich in diese Lage... ...und dann habe ich zum Beispiel immer nur wütend dargestellt.

00:28:41: Ja!

00:28:41: Immer noch wütender.

00:28:43: Das waren schneller erst dazu die viele Leute haben so wütende im ersten Jahr.

00:28:46: Schauspielstuhl ist ein schneller Zugriff.

00:28:49: Aber

00:28:49: das ist ja wirklich eine Kunst?

00:28:51: Also Wut zu spielen is ja wirklich ne Kunst.

00:28:54: Ja, man tastet sich daran.

00:28:55: Das ist

00:28:56: nicht wie ein Kinderwut im Dreijahrigen?

00:29:00: Ja, ich war schlecht zu Beginn also das hatte schon so... Also man tastete sich daran dass man das vielleicht nicht so aufgesetzt macht sondern es gibt unterschiedliche Arten von Wut.

00:29:11: Die ist jetzt vielleicht nicht laut sondern es gibts eine Haltewut, eine stille Wut wo man nur diese Spannung hat und den Blickkontakt zur Passivität.

00:29:21: Also kalt ja.

00:29:23: Und aber das Ding wenn ich nur mit dem Gefühl beschäftigt bin, dann wird das eintönig von außen.

00:29:29: Dann wird es langweilig, dann erzielt sich

00:29:31: nix.".

00:29:32: Ja, ja so!

00:29:34: Das sage ich aus der Mediation heraus.

00:29:36: Ja!

00:29:39: Und tatsächlich war auch ein Klischee, das wo zunächst keine Ahnung hat und am meisten daraus lernen kann.

00:29:45: aber das ging mir bei diesem Merksatz ganz deutlich so weil ich war ganz erleichtert sozusagen den Sinn zu erschließen Also, dass nicht der Gefühlszustand entscheidend ist.

00:29:58: Sondern die Bewegung, die hier wieder reinkommen soll in die Konfliktverarbeitung.

00:30:03: Dass man nicht stecken bleibt von ich bin wütend oder ich bin sauer und verletzt sondern wie kommt es jetzt wieder in Bewegung?

00:30:13: Und das man nicht fragt, wie fühlen sie sich?

00:30:15: Wie geht's ihnen?

00:30:18: Was machen Sie damit?

00:30:20: Wo solls hingehen?

00:30:21: also... Sie können nicht stehen bleiben, aber wenn man das sagen würde dann würde man es deutlich sehen.

00:30:28: Doch doch ich bleib stehen!

00:30:31: Ich will dich mitmachen so.

00:30:32: Ja ja ja.

00:30:34: Das ist eben auch von der Schauspieler in Seite, wenn ich eben sage ok spielt die Situation ne?

00:30:40: Da stößt ganz andere von der Gesprächsführung her von der Fragestellung ja ganz andere Prozesse in Gang.

00:30:45: weil da denke ich ja nicht nur an das Gefühl sondern ich denke auch soeben an die Entscheidung Wieso gehe ich denn jetzt gerade auf die Bühne?

00:30:53: Wo kommt meine Figur her?

00:30:55: und dann eben auch an die Absicht, was will denn meine Figuren hier erreichen.

00:30:59: Was will denn meiner Figur verändern?

00:31:00: und dann auch eine Situation wie macht das denn meine figure?

00:31:05: Also sprich wenn ich sage spielt die Situation da?

00:31:09: das öffnet viel mehr Assoziationsräume kreative als zum Beispiel naja der Günther ist schon wieder wütend

00:31:20: Ja, das ist nicht... Wir haben ja so diese Idee lange Jahre belebt.

00:31:28: Man muss sich vorkraben zu den Emotionen und dem Gefühl.

00:31:32: Das steckt dahinter, das Gefühl ist verborgen, das wird geheimgehalten oder ist sogar unbewusst.

00:31:38: Und man muss sich da als wenn dann dort der Schatz und der Schlüssel liegt für alles andere.

00:31:45: Man kommt aus der Höhle wieder raus mit einem goldenen Schlüssel in der Hand und sagt jetzt ist der Konflikt gelöst?

00:31:51: Und das ist eigentlich viel stärker, die Vorstellung trägt.

00:31:54: Wenn wir uns so darauf fokussieren dann entkleiden wird das Gefühl von seinem Kontext und es ist ein Fahrt weil es nicht mehr erklärbar ist und nicht mehr in seinem lebendigen Zusammenhang zu Gedanken Bewegungen Handlungen steht.

00:32:09: Da finde ich den Spiel die Situation oder eben für die Mediatoren so eine Erfasse die Situation in der Gesamtheit und nicht nur in der Gefühlseben, viel sinnvoller.

00:32:22: Ob schonig natürlich die soziohistorische Erläuterung Gefühle mal endlich in den Blick zu bekommen weil sie bis dato einfach nicht akzeptiert wurden oder weggemacht werden sollten kann ihr natürlich nachvollziehen.

00:32:36: aber das ist halt irgendwie fünfzig Jahre her.

00:32:38: ja Was auf der Theaterbühne dahingehend auch noch spannend ist, glaube ich, für die Mediation.

00:32:45: Wenn ich die Situation spiele, dann halte ich eben auch als Spieler nicht an meinem Gefühl hin.

00:32:51: Zum Beispiel gut kann er auch traurig sein.

00:32:53: Fest!

00:32:54: Sondern Spieldesituation heißt auch Ich bin halt offen und wenn ich das jetzt schon mit meiner Spielpartnerin zehnmal gespielt habe... Das ist wieder mach es neu.

00:33:05: Bin ich einfach offen?

00:33:06: Ich spiele Situationen und heute plötzlich vielleicht gleite ich zu einer Tiefe von Traurigkeit, die wiederum in der Wechselwirkung meiner Spielpartnerin verändert und wir können woanders hingehen.

00:33:20: Wir können mit der Szene woanders hingegen!

00:33:23: Wenn ich bleibe beim Gefühl dann blockiere ich da um so auszudrücken und das ist dann unmöglich auf eine gewisse Weise.

00:33:30: Und das heißt dann so ne Gradwanderung oder so eine Entscheidung?

00:33:36: Ich bleibe beim Text oder ich bleibe bei der Linie, aber ich kann nach links und rechts mal abweichen.

00:33:42: Und das macht es überhaupt erst sozusagen lebendig.

00:33:46: Das ist jetzt natürlich schön, dass du gesagt hast, ich bleibere beim Text, weil da sind wir beim Satz im Beginn gesagt, der Text ist das letzte Mittel.

00:33:53: Das Ding habe ich Ihnen gesagt!

00:33:56: Das eigentliche Produkt ist ja die Imagination und die Vorstellungswelt – die Achtzig Prozent, wie du ja eigentlich nicht siehst.

00:34:03: Der Text ist ja gleich Aber die Akzentuierung, der Rhythmus, die Pausen.

00:34:09: Alle Paravirbalen, non-virbal Phänomene, die ändern sich ein bisschen ja jetzt nicht krass wenn es zum Beispiel ein wichtiger Abgang ist oder eine wichtige Urfrage was auch immer aber da auf dieser paravirbalen, non verbalen Ebene war da kannst du symphonien

00:34:29: spielen.

00:34:31: Das klickt bei mir so an Weil ich häufig als Ausbilder gefragt werde, was sagst du dann?

00:34:38: Was machst du denn?

00:34:39: Und ich scheue mich manchmal so modellhaft etwas zu benennen oder auch vorzutanzen.

00:34:46: Vorzuspielen weil vielleicht ist es der Punkt den du da meinst das ist so ein rausgebrochenes Einzel.

00:34:53: also den Satz den ich dann als Technik sozusagen lernen könnte Oder eben leeren könnte Der passt dann nicht Vielleicht zu der Situation In dieser Form, wie die Person das dann erlebt in der Mediation.

00:35:10: Wie geht ihr denn mit der Gradwanderung um?

00:35:12: Als schau ich wieder auf der einen Seite den Text und da gibt es also ein Autor, der hat ja auch irgendwie so einen künstlerischen Autonomieanspruch.

00:35:21: Da gibst du den Regisseur, er hat das auch und alle bemühen sich darum zwischen den Zahlen rüberzubringen.

00:35:32: Ich war auch in der Theaterschule, also in der Schule im Theater.

00:35:35: Aber die Karriere war kurz und da war aber eben so leihenhaft ... Der Text ist das Wichtigste und den musste man wenigstens können.

00:35:44: Wenn man vom Text abgewichen ist dann kam sozusagen nach dem Stück kam dann die Kritik.

00:35:53: Wie geht ihr damit um?

00:35:55: Die Technik, den Text aufzusagen imaginierender Bild rüberzubringen, dass da manchmal wirklich Welten dazwischen sind.

00:36:09: Also grundsätzlich was ich auch sagen will der Text ist schon wichtig.

00:36:12: ja also ich kann jetzt dann nicht einfach gut ausgleichen.

00:36:19: und weil eben wie du auch so schön sagst es ist halt so ein ich dachte so hey sag mal was für eine Kunstform wo so viele Künstler-Künstlerin Wir haben ja noch gar nicht über einen Bühnenbildner, Bühnbildnerin geredet.

00:36:31: Die da auch noch irgendwie was machen oder Kostümbilder, Kostümbildenerinnen.

00:36:36: Da muss eigentlich zwischen so vielen Gewerken vermittelt werden am Theater und alle wollen ja eigentlich also Autor-AutorInnen die haben das ja aus nem Grund geschrieben und manche schreiben dann echt ihre Skianweisung rein so von zum Beispiel spricht laut oder angespannt oder irgendwie so damit es echt tatsächlich umgesetzt wird.

00:36:58: Sprich, ich würde jetzt einfach sagen es kann einfach mal sein dass da was weg rutscht.

00:37:06: Dass da vielleicht auch ein Gang mal anders ist oder so.

00:37:09: Wichtig ist nur wenn eben dieses Maches neu, dieses Erleben fehlt irgendwie.

00:37:14: Ein Dozent von mir in der Schauspiel hat das mal so trocken gesagt Günther wir haben schon einen merkwürdigen Beruf weil im Prinzip was wir einüben isst uns jeden Abend da hinter der Bühne wieder neu betrügen und uns einreden, dass wir das noch nicht kennen.

00:37:31: Was jetzt gibt?

00:37:36: Weil wenn ich das nicht tue dann wird es irgendwie leer und ist nicht interessant.

00:37:43: Dann wirkt's wie eine Lüge!

00:37:47: Wenn so'n Theaterstück fadet...

00:37:50: Denn dann kriegt so ein Muttertagsgedicht Charakter, weißt du?

00:37:53: Also wie wenn zu Kinder halt in der Schule haben wir ja alle vielleicht mal gemacht.

00:37:56: So ein Gedicht und für das Kind vielleicht mehr so einen Druckgefühl, jetzt muss ich das machen.

00:38:01: Und dann sage ich eben na-na-na... Na-na!

00:38:06: Und Treibetonung

00:38:08: hat gefehlt.

00:38:11: Da merkst du halt einfach.

00:38:13: manchmal ist man einfach in Theateraufführungen und da springt da Funke über um auch diese Sprüche vorzunehmen weil das neu ist und auch dieses Publikum irgendwie offen ist.

00:38:23: Und manchmal hast du aber auch tatsächlich, auch spannend als Schauspieler da hast du den Eindruck, dass es eine unsichtbare Wand dazwischen ist.

00:38:32: Du kommst irgendwie nicht rüber!

00:38:34: Ja?

00:38:36: Und jeder Schauspiller macht diese Erfahrung von wieso?

00:38:40: Das geht halt heute einfach nicht.

00:38:44: Eine Seitenbemerkung, weil das hier wirklich gut reinpasst... Das ist auch der Grund, weshalb Theater überlebt hat.

00:38:50: Trotz Kino trotz pompöser Aufführung von Stücken im Kino.

00:38:56: Theater hatte was einzigartiges und das wird auch für menschliche Mediatoren der Fall sein Im Kontext der Frage von künstlichen Intelligenzen.

00:39:07: Das macht einfach einen Unterschied Wenn es ein Unterschied macht das heißt wenn man eben nicht wie eine Abziehfolie Fade daher kommt und seinen Text darunter leiert und sagt dieses Verfahren.

00:39:21: Ich bin da gar nicht persönlich involviert, dieses Verfaren als solches wird den Konflikt lösen.

00:39:28: Also der ist auch noch mal der Punkt.

00:39:29: das Mediatorin des Verfahren mit Leben erwecken auf eine ganz einzigartige Weise Nicht routiniert aber aus Sicherheit ausstrahlen Das fand ich jetzt nochmal so eine Assoziation dazu.

00:39:45: Die letzte, aber die will ich noch einfach, weil das eine meiner Lieblingsassociation ist.

00:39:50: Tschechowsk-Gewähr – was verbirft sich dahinter?

00:39:53: Und wir haben da jetzt in den letzten Jahren viel dazu auch in der Tageszeitung und so lesen können.

00:39:58: Ich glaube, dass es eine Metapher oder eine Situation, die ja auch in ganz vielen anderen Kontexten genannt wurde.

00:40:06: Was hat's mit dem tschechowsten Gewehr auf sich?

00:40:09: Also das ist eher auch von der Regie-Seite gedacht, also für mich.

00:40:13: Ich verordere es da so ein bisschen, aber im Prinzip ist es eine Geschichte über Tschechow, deren berühmter Theaterautor waren, russischer ganz viele tolle Stücke geschrieben und scheinbar war er dann... Das heißt in Prinzip wenn da ein Gewehr auf der Bühne ist im ersten Akt, dann muss das auch spätestens im fünften Akt irgendwie benutzt werden und abgefeuert werden?

00:40:38: Das

00:40:39: muss, das ist die Idee sozusagen.

00:40:42: Ja weil ansonsten ist es unnötig im Sinne der Dramaturgie und der Verdichtung.

00:40:48: ja also jetzt haben wir wieder bei Dramatik, bei Lyrik, bei eben Dichtung.

00:40:52: Es heißt ja Dichtungen, weil da etwas eine Aussage ein Erleben wirklich sehr verdichtet wird, sehr konzentriert Was da ja bei Goethe zum Beispiel in der Klassik, er passiert mit dieser fünf-Aktstruktur und diesen ganzen Vorgaben die Goete und Schiller sich da ja zum Beispiel gestellt haben.

00:41:13: Das hat ja dazu geführt dass sie ein sehr verdichtetes Erlebnis von diesen Figuren schaffen.

00:41:20: Und das bedeutet eben, da darf eigentlich nichts Unnötiges dabei sein.

00:41:24: Alles ist eigentlich irgendwie dafür dar, dass eben die Handlung vorangetrieben wird bis zum Höhepunkt auf irgendeine Art und Weise.

00:41:35: Also es ist so ein bisschen wie ... Wie heißt das eigentlich?

00:41:38: Decluttering, also wenn man zu Hause ist und so alles irgendwie so Frühjahrsputz macht.

00:41:44: Und dann mehr so minimalistischer plötzlich wohnen.

00:41:47: Das ist halt für die Bühne.

00:41:48: Das heißt... Alles was auf der Bühnen passiert, ist wichtig.

00:41:53: Sollte wichtig sein.

00:41:53: Was nicht wichtig ist kann weg.

00:41:56: Deshalb haben wir, wenn wir in der Zimmeraufgebaut sind Wohnzimmer Schlafzimmer oder sonstiges Ist das nicht so vollgestellt Auch aus dem Kinofilm kennt, das ist sehr lebendig und nah am Alltag sein soll.

00:42:09: Sondern es ist deshalb reduziert weil dadurch die Dichte entsteht was ja eine schöne Paradoxie ist auch.

00:42:17: Ja oder Fokus ist auch ein Wort dass mir einfällt.

00:42:21: Deswegen ist jetzt zum Beispiel für mich so Theater auf einer leeren Bühne viel spannender, sehr reduziert.

00:42:26: einfach nur ein paar Requisiten zwei Schauspieler oder Schauspielerinnen.

00:42:30: viel spannender für mich als zum Beispiel Opa mit sehr viel Kostüm.

00:42:39: Weil dieses Dichte, dieser Fokus der lässt dann natürlich auch mehr Assoziationsräume zu

00:42:48: und das heißt eben auch also das war so eine ursprünglich die Idee wenn das Gewehr auftaucht dann muss es auch verwendet werden oder sogar abgefeuert werden.

00:42:58: nicht nur verwendet sondern es muss abgefeuert werden.

00:43:01: Ja,

00:43:02: das finde ich eine interessante Parallele.

00:43:06: Aber das ist jetzt aus dem Filmbereich bei Hitchcock diese Idee des MacGuffin also ein Gegenstand der die Handlung vorantreibt aber eigentlich nichts bewirkt.

00:43:16: Der Koffer von dem man nicht weiß was drinnen ist hinter dem alle her sind und alle Personen drin verwickelt sind aber es wird nicht aufgelöst was es ist.

00:43:26: oder bei Rosenwells der Schlitten Rosebud, die Handlung vorantreibt ohne dass man dann direkt aufgelöst wird.

00:43:35: Für die Mediationsarbeit oder für die Beratungsarbeit habe ich sofort daran gedacht was in der Transaktionsanalyse gelehrt wird.

00:43:43: und wahrscheinlich ganz ähnlich wie auch beim Theater du diese Lehrsätze bekommst.

00:43:48: es steht nirgends so geschrieben.

00:43:50: aber früher oder später kriegt man das in der TH Ausbildung mit und da heißt der Satz achte auf die erste Transaktion.

00:43:59: Also irgendwann wird ja bei der Beratungsstunde das erste Austausch von Aktionen und Reaktionen, also des guten Tags an der Tür oder der ist schon im Raum.

00:44:10: Und die erste Transaktion darauf zu achten ohne was damit zu machen sondern zu registrieren wie das tschechschafste Gewehr, da ist ein Gewehr so und es wird später eine Bedeutung haben.

00:44:23: Die Idee und Erfahrung ist sozusagen dass sich im Laufe des Beratungprozesses diese erste Transaktion es bedeutsam herausstellen wird.

00:44:32: Da ist schon vieles angelegt, um nicht zu sagen das alles angelegt was dann die Beratungsstunde oder Einheit mit sich bringt.

00:44:43: Wie wird der Auftakt gemacht?

00:44:45: Oder da gibt's erst ein... wie der Auftak so des Rennen gibt auch so einen Spruch also dass man am Anfang daraus schon legt ich weiß nicht Bei der Schauspielerei auch so, dass dieser erste Auftritt jetzt für mich losgeht.

00:45:03: Dass das den Abend dann auch prägt?

00:45:07: Das passt sehr gut zu.

00:45:08: jeder Aufträge ist eine Entscheidung zu diesem Satz.

00:45:13: Das geht da mit Hand in Hand und es ist natürlich... Ich weiß noch was ich am Theater sehe, mein erstes Kinderstück für so vier oder fünf Kinder hat mir damals der Regisseur Günther.

00:45:26: Du trittst dazu erst auf, du musst dann mit einer gewissen Energie auftreten und die muss hoch sein um den Aufmerksamkeitsfokus zu kriegen.

00:45:33: Weil da kriegen das sonst nicht mehr hin.

00:45:36: Wenn dieser Impuls wird... Dann kämpfst du irgendwie damit dass irgendwie entsteht.

00:45:43: Das kann man so gut vorstellen ja!

00:45:45: Und das hängt dir dann damit zusammen, dass ich echt zu sage hey vor allem wenn es der Beginn ist, das muss auf eine gewisse Art und Weise gestaltet sein, dass das zur Konzeption passt.

00:45:56: Ja?

00:45:57: Dort kann man nicht sagen, dass den König die anderen spielen sondern da muss man jetzt den ersten Auftritt hinkriegen.

00:46:04: der muss sozusagen sitzen, dass die Aufmerksamkeit gebannt ist.

00:46:08: Der muss vielleicht machst du doch also wenn Du Diener bist ne, dass du schon da irgendwie nicht...der muss mitnehmen.

00:46:14: Er muss irgendwie auf eine Art und Weise mitnehmen sein und irgendwie deswegen habe ich gesagt Ich hab es offen gelassen, er muss zur Konzepzion passen.

00:46:23: Ha, das ist schön.

00:46:24: Der muss passend sein.

00:46:25: Klingt jetzt ein bisschen wacke.

00:46:27: Mach es neu!

00:46:29: Mach's neu!

00:46:31: Der muss einfach passend zu sein.

00:46:33: Weil das hängt natürlich drauf auf, was man für eine Wirkung haben möchte, ne?

00:46:38: Genau, ja.

00:46:39: Ah sehr schön.

00:46:41: Güter damit sind wir durch mit unseren Leid-Ideen die wir vom Theater sozusagen entlehnt haben für die Mediation.

00:46:52: Wer hat das Riesenspaß gemacht, mit dir über Theaterwelt und Mediationswelt zu sprechen?

00:46:57: Vielen Dank dafür.

00:46:59: Du gerne, gerne!

00:47:00: Und danke für die Einladung.

00:47:02: Ebenso.

00:47:03: Günter, gute Zeit für dich bis bald.

00:47:06: Ciao

00:47:09: Das war Günther Sturmlechner Österreicher und Schauspieler der mit mir die parallelen und gegenseitigen Assoziationen der Theater- und Schauspielerwelt mit der Mediatoren- und Beraterwelt gesprochen hat.

00:47:26: Wir haben uns mehrere Leitsätze, lehr Ideen angeschaut – den König, den Spielen, den anderen.

00:47:35: Der Text ist das letzte Mittel.

00:47:37: Jeder Auftritt ist eine Entscheidung.

00:47:39: Spielt die Situation nicht das Gefühl?

00:47:42: Und was hatte es mit dem Gewähr von

00:47:45: Tschechow?"

00:47:46: auf sich.

00:47:48: Ich hoffe, das hat dir Assoziationen und Ideen ins Hirn gespült!

00:47:56: Und wenn das so ist dann lass es mich wissen schreib mir und sag mir was dir da durch den Kopf ging.

00:48:04: bis dahin und für den Moment besten Dank dass du hier wieder mit dabei warst.

00:48:10: ich verabschiede mich Mit den besten Wünschen.

00:48:13: Bis zum nächsten Mal, kommt gut durch die Zeit!

00:48:15: Ich bin Sascha Weigel, Dein Host von INK-Coffee, mein Institut für Konflikt und Verhandlungsmanagement in Leipzig und Partner für professionelle Mediations- und Coachingausbildungen.

00:48:24: Und wenn Du es noch nicht getan hast?

00:48:26: Dann hinterlass jetzt ein Feedback oder eine Sternebewertung direkt in deinem Podcastcatcher wo Du diesen Podcast gehört hast.

00:48:33: Besten Dank!

Über diesen Podcast

Ich bin Sascha Weigel und möchte Sie in diesem Podcast gemeinsam mit meinen Gästen mit spannenden Sichtweisen und Einschätzungen rund um die Themengebiete Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung zum Nachdenken anregen. Wir hegen die Absicht, dass Sie hier durchaus die zündende Idee oder bei Bedarf einen neuen Lösungsansatz für ihre Problem- oder Konfliktsituation entwickeln können.

Zu Wort werden in diesem Podcast auch Fachexperten kommen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Forschungsergebnisse wichtige Erkenntnisse für den Umgang mit Konflikten und damit für die Mediation und Konfliktberatung in der VUKA-Welt bieten.

Mehr zu Mediation und Konfliktmanagement: www.inkovema.de

von und mit Dr. Sascha Weigel

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