00:00:00: Herzlich willkommen zum Podcast gut durch die Zeit der Podcast rund um Mediation Konflikt Coaching und Organisationsberatung,
00:00:10: ein Podcast von inkovema ich bin Sascha Weigel und begrüße Sie zu einer neuen Folge heute geht es um die Klärungshilfe eine Methode,
00:00:21: und ein Verfahren zur Klärung von Konflikt und Problemsituation die sowohl in der Moderation als auch in der Mediation angewendet wird.
00:00:32: Bist du eigentlich heute wieder in unser Kernthema Mediation ein nachdem ich in der letzten Folge mit Günter Mohr zur systemischen Transaktionsanalyse und damit wir zur Organisationsentwicklung gesprochen habe.
00:00:46: Wenn ich sage das Klärungshilfe eine Methode der Mediation ist,
00:00:52: spreche ich sozusagen eine Streitfrage an unter Fachleuten ob es tatsächlich eine Methode der Mediation ist oder etwas anderes und darum soll es heute gehen,
00:01:03: denn,
00:01:04: der Begriff Mediation ist mit dem Aufkommen des Mediationsgesetz ist mit dem Palast des Mediationsgesetz ist 2012 zu einem Rechtsbegriff geworden und wo Rechtsbegriffe existieren brauchte die besten Antworten
00:01:17: oder zumindest juristische antworten um mich andere Professionen hier gleich auszuschließen
00:01:25: diese Streitfrage existiert und ich möchte dazu mit Ute Liepold heute sprechen einer ausgewiesenen Experten in Sachen Klärungshilfe und mediation
00:01:35: Ute und ich wir arbeiten zusammen im mediatorenpool der Fraunhofer-Gesellschaft und hatten schon des öfteren Gelegenheit gehabt uns über unsere Professionen auszutauschen über unser Verständnis von Mediation und einzelne Methoden lade kam es aber noch nie dazu dass wir
00:01:53: ja miteinander gearbeitet haben in einer Mediation das wird sich vielleicht noch mal ändern zunächst aber erstmal herzlich willkommen Ute Liepold.
00:02:02: Sascha ich freue mich auf das Gespräch
00:02:05: Ute zunächst mal bevor wir zu den spannenden Fragen der Mediation kommen zu dir als Person wie geht's dir denn aktuell nach Monaten der Pandemie des Weltenwandel ist was beschäftigt dich gerade
00:02:20: ja die Pandemie hat mich tatsächlich auch vor allen Dingen beruflich sehr sehr erwischt ich hatte.
00:02:28: Eine Boost ein gutes erstes Quartal bis zur
00:02:32: Corona und dem shutdown und auf einmal waren die Aufträge tatsächlich abgeschnitten das heißt die laufenden Prozesse wurden unterbrochen und neue Aufträge,
00:02:43: oder Anfragen kamen bis in den August hinein keine und das hat mir ja erstmal ganz schön zu schaffen gemacht mehrere Monate
00:02:52: und war das auch bei dir so dass innerhalb von war ähnlich wie bei mir dann was in 1 von 23 Tagen war plötzlich freie Zeit zur Verfügung über das ganze Jahr hinweg wieder.
00:03:05: Ja so ist dass dir die Aufträge putzen gerade so auf dem Kalender oder die Termine eine habe ich noch gemacht eine Klärung Vorort Anfang April und das war dann aber auch wirklich das Letzte.
00:03:18: Und hat sich das dann auch so dargestellt dass es freie Zeit war oder war es eine arbeitsreiche Zeit wie hast du den Sommer verbracht wenn ich das so.
00:03:27: Fragen kann.
00:03:29: Für mich war es eine arbeitsreiche Zeit ich hätte mich gerne mehr in diesen Freiraum hinein entspannt.
00:03:38: Ja das hat mir aber meine Haare mit der Situation nicht erlaubt was ich gemacht habe ist dass ich mich ganz viel mit Kollegen verletzt habt zum eigen und wir
00:03:48: Gut und intensivem Austausch waren und uns gegenseitig gestärkt haben und gleichzeitig habe ich mich eben auch ja konzeptionell mit Dingen weiter beschäftigt
00:03:58: mit Fragen Verführung z.b. die auch in der Klärungshilfe wichtig sind und ja Fragen der Integration anderer Methoden und das auch eine fruchtbare Zeit,
00:04:08: ist das Stichwort Klärungshilfe nur du definierst dich ja als klärungs Helferin auch was.
00:04:16: Was bedeutet das für dich und was bedeutet das für deine Kunden und Klienten die jetzt im Konfliktsituation zu dir kommen.
00:04:25: Ich fange mit den Kunden an für die bedeutet es dass sie zum nächsten.
00:04:33: Von mir mit der mich erleben werden in der Suche nach einem Auftraggeber in der Organisation der bestimmten Bedingungen.
00:04:43: A entspricht Kriterien entspricht ich brauche als Währung Helferin.
00:04:50: Vielleicht mehr als andere Mediatorin einen Auftraggeber das heißt eine Führungskraft die die Verantwortung übernimmt die bereit ist Zeit und Energie in diesem Prozess hinein zu stecken die auch die
00:05:02: Klarheit die die Klärungshilfe verspricht und haben die ja oft unbequem ist will die sich auch selbst der Kritik.
00:05:10: Stellen wir was nicht selbstverständlich ist und dir auch nachher Konsequenzen ziehen kann wenn die gärungshilfe nicht zu einer Wiederannäherung geführt hat der Parteien was er ihm auch ein Ergebnis sein kann.
00:05:23: Dass das heißt also das ist der Kontext von Organisationen wenn da wenn du Führungskraft sprichst und das ist also ein Vorgesetzten oder ein Person gibt die Verantwortung übernimmt,
00:05:36: wenn die Klärungshilfe oder der Klärungsprozess zu dem oder dem Ergebnis kommt.
00:05:42: Ja ganz genau ich arbeite ausschließlich in Organisationen meistens sind das Konflikte innerhalb von Teams die im dann von einer entsprechend.
00:05:53: Vorgesetzten Personen auch verantwortet werden es können aber auch Konflikte innerhalb,
00:06:01: also immer innerhalb um von Organisationen aber das können noch zwischen zwei Einheiten sein oder z.b. zwischen Betriebsrat und Werksleitung.
00:06:10: Das sind so die Fälle mit denen ich.
00:06:13: Betraut bin das können wir ja direkt aus als Aufhänger nehmen und ich gehe jetzt mal so direkt ohne Schmerztablette in das Thema rein
00:06:22: in Organisationen einem eine Konflikt kommt auf einem Führungskraft oder einen abteilungsleiterinnen oder wer auch immer ordnet eine Mediation an
00:06:32: und die Beteiligten sehen sich jetzt also dieser Anordnung gegenüber und und gehen in diese Mediation oder in die Klärungshilfe ist das,
00:06:43: eine Spielart der Mediation
00:06:46: oder ist Klärungshilfe etwas völlig anderes und das ist an diesem Problem der Freiwilligkeit fängt sich das vielleicht gehen wir zunächst mal zu dem Punkt vor Freiwilligkeit im Kontext von Organisationen
00:07:00: was sind da wichtige Punkte die wir beachten müssen wenn es um Mediation bzw Klärungshilfe geht.
00:07:08: Genau seid nämlich mal vorweg ich sehe mir Gemeinsamkeiten.
00:07:16: Als Unterschiede zwischen der Klärungshilfe und anderen Formen der Mediation sodass ich mich durchaus als Mediatorin
00:07:25: im Stil der Klärungshilfe verstehen und ich weiß natürlich und hat mich damit befasst dass das Fragen aufwirft dass es dafür die Punkte ist und einer den du genannt hast ist sicherlich die Freiwilligkeit.
00:07:39: Wenn die Klassenfahrt folgende Haltung dazu wenn in.
00:07:44: Unternehmen in Organisationen innerbetriebliche Konflikte auftauchen dann haben die Maße für Auswirkungen einerseits auf die Ergebnisse auf die Qualität der Ergebnisse,
00:07:57: und andererseits auf die Gesundheit der Betroffenen und eine Führungskraft Harz.
00:08:03: Pfarramt die Verantwortung dann etwas zu unternehmen.
00:08:09: Es kann dann auch nicht den Mitarbeitern überlassen wollen ob sie an der Verbesserung der Zusammenarbeit.
00:08:18: Etwas und sie dabei fragen wollen ob sie damit arbeiten wollen oder nicht und wenn jetzt die Führungskraft zu dem Schluss kommt dass ein klärungs Workshop.
00:08:29: Nehme ich ein Workshop in den die Beteiligten zusammenkommen und möglichst offen und möglichst klärend über ihre Schwierigkeiten sprechen.
00:08:38: Das geeignete Mittel der Wahl ist dann ist tatsächlich auch,
00:08:43: kann ich da nicht empfehlen eine ganz von der Entscheidung der Mitarbeiter abhängig zu machen das beißt sich mit dem organisationsverständnis
00:08:52: denn das will ich das nicht verstehen also du hast es ja angefangen diese die Teilnahme an dem Workshop Schrägstrich die Teilnahme an dem Mediationsprozess
00:09:06: kann ich abhängig sein von dem,
00:09:09: erklärten Willen der einzelnen Beteiligten sondern den kann man eine arbeitsrechtliche Anordnung geben als Vorgesetzter und dann haben die teilzunehmen.
00:09:19: Und damit ist sozusagen der wohnte. Gegeben ist das jetzt noch ein Prozess den alle Beteiligten freiwillig mittragen.
00:09:30: Ja ich würde der ich werde dafür Führungskraft nicht eine Dienstanweisung oder Arbeitsanweisung empfehlen ich empfehle der Führungskraft.
00:09:40: Mit den Betroffenen nicht über das Ob sondern über das wie zu sprechen und da fängt ja auch schon ein Stück.
00:09:49: Mitgestaltung und mithin dann auch.
00:09:53: Eigene Motivation und eigene Entscheidung da reinzugehen an wenn ich also als Führungskraft sage.
00:10:01: Ihr Lieben wir haben hier im Konflikte die uns massiv behindern im Ergebnis und in der Zusammenarbeit die uns alle belasten und im Endeffekt auch krank machen wir können das so nicht laufen lassen ich möchte gerne machen indem wir,
00:10:16: dafür Lösungen suchen was braucht ihr
00:10:20: um diesen Workshop gut mitmachen zu können was braucht ihr von mir was braucht ihr von einer externen Moderatorin was braucht ihr vom Verfahren bitte arbeitet mit daran dass das so gestaltet wird dass wir uns alle darin.
00:10:35: Wiederfinden können das wäre sozusagen die Art und Weise wie ich da führungskräftekommunikation empfehle.
00:10:41: Okay na und das ist sozusagen auch die Idee im praktischen Prozess also im praktischen Beratungs-und und Klärungsprozess.
00:10:50: Auch in der Vorbereitung einer Mediation ich stells mal noch nebeneinander ne wir wir gucken ja ob das zusammenpasst und sagen kann das ist ein Stil von Mediation aber dass dieser Prozess dazu führen kann dass alle Beteiligten sagen können wir,
00:11:05: ich mache jetzt aus freien Stücken mit ich habe mich überzeugen lassen ich habe mich selbst überzeugt ich habe meine Gestaltungskraft gemerkt.
00:11:13: Und bin jetzt dabei dann würde das auch unter der juristischen Brille in dem Moment gesehen werden als freiwilliger Prozess.
00:11:24: Angenommen wir können tun was wir wollen als klärungshelfer als Mediatoren oder auch als Führungskräfte es gibt jemand der sagt ich will das nicht ich will nicht daran mitmachen und da keinen Bedingungen.
00:11:37: Und das ist einer eine eigenständige eigenverantwortliche Erklärung des beteiligt und derjenige nimmt dann Teil.
00:11:47: Weil er cymbalta genau weiß wenn ich nicht teilnehme werde ich gekündigt oder trag andere arbeitsrechtlicher Nachteile.
00:11:55: Dich nicht möchte so in dem Moment behaupten seine Meinung da das ist dann nicht mehr freiwillig und damit keine mediation.
00:12:07: Und wenn ich das richtig verstanden habe in der Literatur in der Klärungshilfe Literatur.
00:12:14: Und das ist vielleicht das was du vor uns gemeint ist in deiner Einladung du brauchst jemanden der da die Verantwortung übernimmt der das sagt du gehst dahin und.
00:12:26: Du kannst auch schweigen aber bei dem Klärungshilfe Prozess bist du dabei.
00:12:32: Genau das ist noch ein weiterer wichtiger. Wenn die Menschen dann da sitzen und ich weiß dass in diesen Workshops niemand nur mit positiven Erwartungen oder guten Gefühlen da ist dann wird es immer eine sehr ausführliche Anfang Runde geben in der ich
00:12:48: versuche noch einmal zu verhandeln oder zu nachverhandeln vielleicht nicht aber herauszufinden was alle da die da sind brauchen um,
00:12:57: gut starten zu können und da kann natürlich jeder frei entscheiden ich nehme einen Stuhl und Ruck Brücke hier ein bisschen zurück und ich werde vielleicht zunächst einmal,
00:13:08: mich hier nicht einbringen und das ist natürlich auch eine Entscheidung die wir als klärungshelfer vollkommen respektieren dass es ein Teil der Autonomie der.
00:13:17: Der Parteien und.
00:13:20: Dann möchte ich gerne noch eingehen auf was du gesagt hast wenn tatsächlich im Vorfeld jemand sagt ich werde unter keinen Umständen
00:13:28: an diesem Verfahren teilnehmen ich möchte das nicht dann würde ich tatsächlich auch der Führungskraft nicht empfehlen sie zu zwingen also.
00:13:37: Und das denn möglich wäre es kann sich jemand letztlich ja auch immer krank melden weil das.
00:13:44: Im Grunde so schlechte Startvoraussetzungen wären das tatsächlich,
00:13:50: dann besser vielleicht ein anderen Weg gibt also andere Entscheidungen zu treffen als.
00:13:57: Es zu erzwingen ja also.
00:14:02: Der kann ich inhaltlich vorhin mitgehen und und und kennt das auch aus der Praxis dass dann die Leute wie von Geisterhand krank werden und,
00:14:10: das ist in der Praxis einen einen einen einen Ausweg um um letzte ich die die Situation irgendwie bewältigen zu können für die für die,
00:14:21: Frage sozusagen ne wie können wir das theoretisch konzeptionell einordnen wenn derjenige eben nicht.
00:14:29: Krank wird in dem Falle sondern teilnimmt aber nicht.
00:14:34: Gestalterisch mitmacht auf nahezu Pack tiefgekühlten Basis von okay ich bringe mich mit ein ich bin freiwillig hier sondern.
00:14:44: Für sich äußert ich bin hier nicht freiwillig sondern nur weil ich sonst Konsequenzen trage tragen muss die absehbar sind nämlich.
00:14:54: Versetzung Kündigung oder wie auch immer dann wenn wenn der Prozess nicht stattfindet und da.
00:15:00: Sehe ich für die Mediation genauso wie du das auch jetzt für die Klärungshilfe beschrieben hast mit sehr ungünstigen Voraussetzungen dann dann werden andere.
00:15:09: Weg beschritten das ist schlichtweg so das heißt nicht unbedingt dass derjenige der nein sagt auch dann da sanktioniert wird aber es wird Wissen wird arbeitsrechtliche Sanktionen geben,
00:15:23: es wird Konsequenzen nach sich ziehen weil ja der Konflikt immer noch besteht.
00:15:28: Aber jetzt sitzt dieser jeder jeniger da und sagt.
00:15:34: Ich ich bin hier nicht freiwillig sondern dazu verdonnert worden.
00:15:39: Jetzt kann man und das wird ja auch in der Literatur so getan gesagt und und und eröffnet
00:15:46: es geht erstmal nur bei der Freiwilligkeit darum dass derjenige sich den Anfang einer Mediation gönnt sich vielleicht die Fragen den ersten Fragen der Mediatoren stellt oder der Klärungshilfe und dann sagen kann,
00:16:00: okay das war's für mich ich beende den Prozess.
00:16:06: Da sind sich auch alle in der Literatur einig ne dass das bei der Freiwilligkeit gewährleistet werden muss es geht mehr um diesen um die Problematik am Anfang.
00:16:15: Was meinst du zu dem. Ich ich will die Konsequenzen nicht tragen arbeitsrechtlich.
00:16:25: Und das ist meine eigene Entscheidung.
00:16:28: Das ist meiner Basis von Freiwilligkeit denn diese Konsequenzen finden ja nur und ausschließlich im Rahmen des Arbeitsvertrages statt also das.
00:16:38: Vertrages zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer und wenn er die tragen will oder nicht tragen will ist es alles im Rahmen seiner Freiwilligkeit.
00:16:47: Ja ich,
00:16:52: ich kann dir das juristisch nicht auflösen Sascha ich möchte er aus meiner Praxis her noch mal dann liegt drauf werfen ich habe es in der Regel mit,
00:17:04: auch mit Medianten zu tun die da sitzen weil sie wissen dass es sonst nachteilig für Sie sein kann ich glaube dass das für Mediationen,
00:17:15: jeglicher Spieler hat gilt und in jedem Kontext gilt das die Menschen da nicht gerne sind sondern sich auch unter einem gewissen Druck sehen aber bleiben wir mal da
00:17:27: und meine Erfahrung ist dass es es ist mir noch nie passiert obwohl die Option immer da ist das dann tatsächlich jemand im Prozess abbricht meine Erfahrung ist dass wir klärungshelfer.
00:17:40: Oder Mediatoren insgesamt ich will das gar nicht auf die klärungshelfer beschränken so geschult sind auch,
00:17:45: alle die da sind mit ihrem So-Sein zu respektieren und auch in der,
00:17:51: Frage der Offenheit und des Beitrages und wie weit er oder sie sich bewegen will so sehr respektieren mit wem wir es hier zu tun haben das lässt dich diese Frage bin ich jetzt frei oder nicht.
00:18:04: Immer nach meiner Erfahrung vollkommen in den in den Hintergrund tritt auch im Nachhinein habe ich bei meinen Mediation nie noch mal ein nach.
00:18:13: Spiel im Sinne von aber ich war gar nicht freiwillig da und deswegen ist das alles nicht ich ich erlebe das einfach nicht und ich weiß dass die Frage trotzdem wichtig ist.
00:18:24: Ja von der Praxis her gesehen Spezi für mich nicht nicht so eine große Rolle,
00:18:29: Und und ich glaube das ist das ist ja auch der wichtige Punkt und und auch sozusagen und zum Verständnis auch von Klärungshilfe und Mediation ich schwimme.
00:18:40: Tendiere da durchaus auch unter juristischen Gesichtspunkten dazu dass das and instil von mediation ist.
00:18:47: Es ist kein Hinderungsgrund für für dich,
00:18:51: wenn jemand am Anfang sagt oder ihnen oder Kia schreibt ne oder so also ich bin da nicht freiwillig dabei,
00:18:58: ich werde also nicht sagen und sie können mich ruhig fragen aber das möchte ich ihn einfach vorher mitteilen ich werde ich werde schweigen das ist kein Hinderungsgrund den Prozess zu starten für dich und.
00:19:11: In einen in einen Klärungsprozess zu kommen also was deine Idee ist von
00:19:17: von miteinander arbeiten und und interessiert zu sein wie das kommt dass derjenige eine Seuche Misstrauens und vom
00:19:28: Weigerung hat schon so eine wertende Konnotation aber so eine ja so eine ablehnende Haltung.
00:19:36: Nein es ist für mich überhaupt kein Hinderungsgrund sondern eine legitime war die der Chemiker jenige treffen kann und.
00:19:45: Und genauso kann derjenige sich dafür entscheiden im Laufe des Prozesses wenn er sieht wie wird hier gearbeitet.
00:19:51: Wie wird hier der Dialog geführt wie was ist das für eine Mediatorin wie fühlt die sich an,
00:19:59: genauso kann derjenige dann entscheiden sich doch wieder einzuschalten und in der Regel ist es auch so bzw immer ich habe es noch nicht erlebt dass ein median die ganze Zeit geschwiegen hat.
00:20:09: Denn irgendwie steht ja dann doch das entsteht ja dann doch das Bedürfnis jetzt aber auch mal dafür,
00:20:15: einzustehen was mir selbst wichtig ist und da wo ich mich im Hintertreffen fühlen was mein und das ist ja dann auch was für intermediation haben wollen Menschen Gehör finden mit dem was sie erlebt haben was ihm wichtig ist,
00:20:27: dafür sind wir ja da.
00:20:29: Ich würde gerne noch mal darauf gleich zurückkommen wie dir das gelingt na wenn du sagst ist mir noch nie geschehen dass die Leute dann nicht,
00:20:40: mitgemacht haben also es gelingt hier,
00:20:45: dass das zu erreichen über deine Art des Arbeitens des herangehen des konzeptionalisieren was wäre jetzt die passende Intervention die richtige Fragestellungen zu nehmen Wirtschaftsthema noch abschließen wollen,
00:21:00: Wer ist das Freiwilligkeit gewahrt und damit immer noch eine Mediation.
00:21:06: Und zwar mit einem Gedankenspiel und noch Vermutung und dann würde ich deine Einschätzung interessieren wenn wir jetzt wirklich sagen würden.
00:21:14: Ganz puritanisch Mediation findet nur statt wenn die Beteiligten alle sagen zu Beginn einer Mediation also ich freue mich darauf hier oder es ist.
00:21:26: Nicht leicht für mich aber ich will das hier klären ich bin jetzt bereit diesen Prozess der und der für Mediation ist mir egal wie das heißt ich will das durchführen.
00:21:36: Dass das sozusagen die die Grundbedingung ist des des Beginnens und und das nur dass in dem Fall eine Mediation ist was wird es.
00:21:48: Du meinen würde passieren dann wenn ihn tatsächlich jemand ne oder Wendy beteiligt sagen ich.
00:21:57: Ich bin nicht freiwillig da die Mediation kann ich beginnen oder aber ich mache jetzt.
00:22:04: Gute Miene zum bösen Spiel das ist ja im Grunde genommen der Wurst Case dass die Beteiligten so tun.
00:22:11: Als dass ich ja freiwillig mitmachen war es eben nicht den Stempel abbekommen wollen ich bin der der diesen Prozess verhindert hat.
00:22:22: Aber dass jeder darauf achtet dass er nicht.
00:22:25: Ich sag mal so und sozialen Fehler begeht und sozialen Fettnäppchen eintritt kurz gesagt wenn diese,
00:22:32: Freiwilligkeit so so strikt gehandhabt wird es dann die Mediation den Faktor tot wäre und überhaupt nicht mehr angewendet werden könnte.
00:22:40: Ja also wenn man das eben sehr strikt aus Idee.
00:22:44: Linke dann würden vermutlich nicht mehr viele Mediation in betrieblicher innerbetrieblich stattfinden können und das finde ich einfach schade.
00:22:54: Müsste man tatsächlich vielleicht noch ein sehr viel längeren Vorprozess machen das würde wiederum um tatsächlich jeden führten auch zu gewinnen das würde wiederum die Kosten wenn die Höhe treiben wird,
00:23:07: bin ich nicht sicher ob das in denen wir Organisation werden wir waren ja und und es ist.
00:23:15: Es trägt den Konflikt und damit auch den.
00:23:18: Dass das Machtspiel dass du häufig abläuft trägt das aber mit in das Verfahren hinein also das wäre so auch meine These dass wenn die Freiwilligkeit nicht.
00:23:31: Sozusagen eingepflegt wird in den Arbeitsvertrag ne jeder geht freiwillig auf Arbeit immer und auch wenn er eine Anordnung des Vorgesetzten oder der Vorgesetzten erfüllt,
00:23:43: Mit Missmut und mit schlechter Laune und.
00:23:48: Er hätte und der IDA könnte eigentlich was besseres jetzt machen bleibt es trotzdem auf der Basis seiner Freiwilligkeit ne wie er bereit ist ja oder nein zu sagen.
00:24:01: Und in dem Kontext findet im Kudamm alles freiwillig statt im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses.
00:24:10: Ja eben das ist diese Grundentscheidung ich habe diesen Arbeitsplatz eingetragen diesen Arbeits angetreten diesen Arbeitsvertrag unterschrieben damit habe ich mich bestimmten Anforderungen und du.
00:24:24: Stellen die hier an mich gestellt werden und die liegen eben auch in der Zusammenarbeit mit anderen Personen und sofern habe ich dazu auch beizutragen und ich kann letztlich auch freiwillig entscheiden.
00:24:37: Bin ich mich diesem Arbeitsverhältnis weiter unterwerfen ist vielleicht nicht der gut Ausdruck will ich weiter hier arbeiten oder nicht da ist natürlich immer eine feine Freiwilligkeit uneingeladen.
00:24:51: Genau und und ich hatte letztens einen Klienten gehabt der hat in seinem Arbeitsvertrag genau so eine Klausel dann,
00:24:58: ausdrücklich reingeschrieben bekommen wenn man das so sagen würde mit unterschrieben ne Falle von Konflikt.
00:25:05: Wird sich sozusagen mit verpflichtet komparative Klärungsprozess.
00:25:15: Ja ich weiß mir genau wie es formuliert war es also mit zu unterstützen und zu zu ermöglichen.
00:25:23: Aber das heißt Termine müssen gemacht werden bereit erklären dass man auch im Workshop artiger vorm Konflikte bearbeitet auch das externe akzeptiert werden also da war in der Klause schon alles also mit.
00:25:37: Angeboten und das unterschrieben im Arbeitsvertrag ist sozusagen ja einer auch juristisch akzeptable Form der Freiwilligkeit wir können uns.
00:25:47: Zum Zeitpunkt X für etwas verpflichten was deinem Zeitpunkt y vielleicht nicht mehr ganz.
00:25:55: Gerne durchgeführt wird aber auf Basis von Freiwilligkeit also das fand ich interessante Lösung noch das so Abschluss
00:26:04: und dass das ist ein Grund aber auch eine Empfehlung wirklich an an Arbeitgeber und Arbeitnehmer darauf zu achten aber jetzt noch mal zur Praxis zurück Ute du hast du hast es geschilderte das habe ich so noch nie,
00:26:18: gehört von anderen es ist mir noch nie passiert dass jemand dann den Prozess abgebrochen hat.
00:26:25: Es ist dir irgendwie gelungen dort Motivation anzuregen und und Gestaltungskraft.
00:26:33: Ja zu gewähren wie wie gelingt dir das.
00:26:38: Ich möchte da differenzieren gibt ja zum einen,
00:26:45: einen Prozess zu dem eigentlichen Workshop und da passiert schon viel und dann gibt es andere neben den Workshops selbst lass mich auf beides eingehen ich habe ja vorhin von der Bedeutung der Führungskraft gesprochen,
00:26:59: ist glaube ich ein besonderes Kennzeichen der Klärungshilfe dass sie so große Wert darauf großen Wert drauf legt das ist diese verantwortliche Führungskraft gibt er mit den Qualitäten die ich schon genannt habe.
00:27:12: Und ich berate diese Führungskraft im Vorfeld wie sie auch die Kommunikation gestaltet manchmal bin ich sogar dabei das heißt wir.
00:27:25: Das heißt die Mitarbeiter werden da nicht von heute auf morgen irgendwas rein gestoßen sondern werden wenn die Führungskraft ist gut macht von mir beraten gut macht,
00:27:36: dahin geführt informiert einbezogen gefragt was sie brauchen so wie es vorhin schon sagte.
00:27:43: Und an das heißt sie kommen schon ein Stück mehr wenn das alles gut läuft mit na,
00:27:49: auch positiven Erwartungen und mit einer mit etwas mehr Sicherheit als wenn dieser Vorprozess so sorgfältig nicht angelegt wären.
00:27:59: Und das andere ist dann eben der Workshop selbst,
00:28:06: das ist ja auch Prozess also das was bisher war es der Vorprozess wie du sagst mit der Führungskraft und jetzt im im beginnenden Workshop BMW du sagst ja
00:28:16: genau vielleicht kann ich noch kurz weil du diese zwei verschiedenen Rollen ansprichst dazu was sagen ich habe dann sächlich 2.
00:28:26: Prozesse in Abklärung Helferin in Organisation des eines die Begleitung der Führungskraft
00:28:32: vom Moment des des ersten Kontaktes über die Anbahnung des eigentlichen Workshops und dann auch noch weitergehend
00:28:40: Nachgang nehme ich dass ich mit der Führungskraft dann noch mal besprechen
00:28:44: was ist da jetzt deutlich geworden was bedeutet das für das Führungshandeln was muss jetzt anknüpfend und weiterführende getan werden also das ist ein durchlaufender führungsberatung Prozess,
00:28:58: innerhalb des Prozesses findet der Workshop statt in aller Regel,
00:29:02: auch nicht aber in aller Regel Finn sein Wirtschaft mit den Beteiligten statt und da bin ich dann Moderatorin das sind also zwei verschiedene Rollen und die
00:29:11: wird auch manchmal fragen auf jedenfalls ist das mein Verständnis führungskräfteberatung unter Moderatoren im Workshop diese beiden Rollen zu haben
00:29:21: Und wenn die Führungskraft.
00:29:24: Teil des Konfliktes oder Teil der Konfliktdynamik spielt das eine Rolle ist das ein Problem für dich dann in dem Rahmen des Prozesses.
00:29:34: Ja das Bild eine große Rolle eine bedeutende Rolle es ist in der Regel immer so dass die Führungskraft etwas beigetragen hat,
00:29:45: ohne zu wissen ohne es zu wollen etwas getan,
00:29:49: oder häufig auch nicht getan zu haben was den Konflikt ein Stücken mit am Laufen hält,
00:29:57: mehr oder weniger deswegen ist es auch gut und die Klärungshilfe ist da sehr sehr verstrickt dass die Führungskraft in jedem Fall in den Klerus Workshop anwesend ist und zwar von Anfang bis Ende dann wir muss das wissen was sie selber beigetragen hat und erfahren können
00:30:15: es geht also nicht darum dass die Teammitglieder jetzt in dem vertraulichen zweier Gespräch ihre Thematik klären und dann ist alles wieder gut sondern die Führungskraft ist immer mit dabei.
00:30:27: Auch weil sie eben ihren Teil mit beigetragen hat
00:30:36: ich erinnere mich an eine meiner ersten Mediation bevor ich Klärungshilfe gelernt hatte,
00:30:42: der ich am 2000000000 gegenüber sagte deren Führungskraft mir geschildert die beiden geschildert hätte als er bestritten und direkt dich mir gegenüber saßen und sagten also,
00:30:53: Pia mein ich keine Probleme miteinander dass du das Problem ist der Chef so dann ist er nicht da
00:31:00: ja dann ist er nicht da und zu sagen ok was habt ihr denn an mir zu kritisieren bitte ich möchte das Hören und zweitens ihr habt aber auch eure Baustelle miteinander und bitte besprech die miteinander und weicht dir nicht auch so
00:31:14: du hast gefragt ich möchte mal eins zurück ist es von Relevanz wenn die Führungskraft
00:31:19: stärker auf Teil des Konfliktes ist und das ist es tatsächlich dir stärker die Führungskraft,
00:31:26: selbst Teil des Konfliktes ist bis hin zu dass die einzige Konfliktlinie vielleicht sogar zwischen Team und und Führungskraft verläuft desto weniger ist die tatsächlich geeignet mein Ansprechpartner mein Auftraggeber zu sein
00:31:39: und desto schräger wird es wenn ich vorher mit dieser Führungskraft Kraft nur spreche und mit den mit den Namen beteiligen nicht dann mache ich folgendes.
00:31:49: Ganz genau dann wird mir dann wird mir diese Parteilichkeit nicht mehr abgenommen werden können im Workshop und dann mache ich folgendes dass ich von Anfang an meistens ist es dann auch gar nicht diese direkte Führungskraft die sich meldet sondern die übergeordnete,
00:32:02: die sagt ich habe dann Problem meine Führungskraft und ihr Team da gibt's Differenzen und dann wird diese übergeordnete Führungskraft mein Ansprechpartner und der verantwortliche.
00:32:13: Und geht dann auch in den Clans Workshop mit hinein.
00:32:17: Ja die ist nicht die Dynamik ich erinnere mich an längst vergessene Mediation wo genau das aufgetauchte.
00:32:30: Ist dir also rechnest du damit das.
00:32:36: Führungskraft des Teams bei aller ja klaren Definition wer jetzt mit wem man Konflikt hat und auch die Teammitglieder das vielleicht so sehen das doch letztlich.
00:32:49: Führungskraft mit einer Rolle spielt also gehst du davon aus auf wenn alle Beteiligten sagen dass das ist jetzt so nicht.
00:32:59: Ja also ich gehe mal perse im Vorfeld davon aus und ich rate auch der Führungskraft
00:33:05: auch wenn sie gar keine Idee hat was sie sich selber jetzt vorzuwerfen hätten sie essen zusammen man davon auszugehen und dafür offen zu sein ich mache das auch zur Bedingung
00:33:16: ich machte Bedingung für eine Zusammenarbeit mit dieser Führungskraft dass sie bereitet sich selbst der Kritik zu stellen und auch mein Feedback anzunehmen.
00:33:25: Auch also.
00:33:27: In der Regel ist es kein Problem ein Feedback anzunehmen weil ich Führungskräfte dankbar sind offenes Feedback selten ist in der Führungsposition was nicht ganz so selbstverständlich ist ist sich dann vor die Leute zu stellen,
00:33:40: liebes Team wenn es etwas mit mir zusammen zu tun haben sollte dann möchte ich es genau
00:33:45: in diesem Rahmen auch von euch hören aber das finde ich super wichtig auch als Vorbild für die Teammitglieder die von denen ja das gleiche verlangt wird nämlich sich der Kritik zu stellen
00:33:57: und das ist für mich das ist eben ein Teil der für das Vorprozess ist auch mit der Führungskraft sieht auf diesen Teil der Rolle auch gut einzustellen und zu schauen was sie braucht.
00:34:07: Ute Fleisch zum Abschluss noch eine Frage was müssen wir und was müssen die zuhören Wissen von Klärungshilfe was wir jetzt noch nicht angesprochen haben also gibt es etwas was essentielles.
00:34:21: Ja ja da gibt es noch zwei drei Dinge die ich nennen möchte was.
00:34:30: Ich bin jetzt Erklärungshilfe gekommen weil ich in meiner Praxis auch aufhören gestoßen bin,
00:34:36: ich habe eben glatt gerade dieses kleine Beispiel angeführt mit den zwei Milliarden und die Klärungshilfe hat mir doch.
00:34:43: An verschiedenen Stellen Antworten gegeben auf die Fragen die ich aus der Praxis hatte.
00:34:49: I was er mich sehe auch entlastet hat als Mediatoren ist das Leistungsversprechen das ein Stück kleiner und vielleicht dadurch auch realistischer ist.
00:34:59: Systeme sind hochkomplex Organisation sind hochkomplex menschlich und auch an,
00:35:07: organisatorisch.
00:35:11: Ist es liegt die Lösung nicht offener und was die Klärungshilfe eben verspricht ist auch gar nicht du kommst mit einer Lösung die alles umfasst hinten raus und auch nicht du kommst mit einer Harmony oder einem Verständnis hinten raus und du kommst mit einer.
00:35:25: Zunahme von Klarheit hinten raus über das Wie und Warum.
00:35:30: Auf was du als Führungskraft dazu beigetragen hast und wie dick und oder wie dünn das Eis ist und ob es noch kooperativ gehen wird oder ob du andere Maßnahmen treffen müssten musst und dieses Leistungsversprechen
00:35:42: wird nur Fleisch idealerweise auch eine Verständigung geben das passiert natürlich auch aber es wird in jedem Falle Zunahme von Klarheit geben ist zentral für die Klärungshilfe,
00:35:51: daneben Ergebnisoffenheit ist da und auch es geht nicht um zusammenhalten der Beteiligten sondern.
00:35:59: Ihr könnt ihr jetzt in Anführungsstrichen könnt gut da mitgehen wenn die beteiligten sich dann differenzieren und sagen wir gehen jeder unseren eigenen Weg.
00:36:09: Genau also es geht schon.
00:36:12: Es geht nicht um zusammenkommen um jeden Preis das ist es glaube ich es gibt diese Offenheit dafür dass es nicht mehr geht Klärungshilfe ist schon ein Verfahren das dann geeignet ist.
00:36:22: Wenn die Team Konstellation wenn geprüft werden soll ob sie wieder funktionieren kann also es ist schon ein Verfahren das auf die Beziehungsebene.
00:36:32: Er verbessern will.
00:36:35: Aber sie verspricht das nicht und sie geht da auch nicht in jedem Preis drauf zu sondern sie hat eben dieses.
00:36:43: Diese klare Aussage ist kann sein dass das nicht möglich ist weil die ist ihr Konflikt schon zu lange eskaliert ist Emotionen zu heftig sind und bitte habe dann Alternativen auch,
00:36:55: weil dann zu sagen ok jetzt machen wir weiter wie vorher natürlich nicht möglich ist.
00:37:03: Genau also das ist auch noch ein zentraler Punkt der Klärungshilfe.
00:37:07: Genau sie wird sie ist an ihre Stärken wenn es schon ne ziemliche Eskalation gibt mir Heftigkeit von Emotionen in der Konflikt Geschichte.
00:37:17: Und noch ausgelotet werden soll bringt man diese Leute wieder zu einer effektiven und weitgehend spannungsfreien Zusammenarbeit zu zusammen.
00:37:27: Ich würde das nicht traten Klärungshilfe zu machen wenn es im Grunde um der Sache Lösung geht.
00:37:32: M und die Beziehungen nachher nicht oder gar nicht wichtig sind beim man sich danach aus dem Weg gehen kann dann ist es die Mühe nicht wert.
00:37:40: Klärungshilfe ein weiteres Spezifikum schaut ja mit mit allen Beteiligten zurück in die Vergangenheit schaut auf die Ereignisse die dort.
00:37:48: Am eskalieren gewirkt haben die Verletzungen Ärger und alles ausgelöst haben mit der mit der Idee.
00:37:56: Das wenn das gewürdigt und gesehen werden kann das auch verraten und abziehen kann und der Big wieder frei werden kann nach vorne und das ist richtig anstrengend ist wirklich eine Zumutung für alle Beteiligten auch.
00:38:07: Auch für die Mediatorin oder die Moderatorin und das lohnt sich wirklich nur wenn man noch eine Chance sieht diese Beziehungen wieder auf eine gute gute Physis Füße zu stellen und einander zu arbeiten.
00:38:22: Ja das finde ich klar und hilfreich auch zu betonen dass wirklich nur für bedeutsame Konflikte also wenn was dran hängt das kann kein allerwelts tool,
00:38:37: das für jede Missstimmung genutzt werden.
00:38:41: Muss und kann sondern nur wenn wenn den Parteien wirklich was dran liegt weiß ich sag dass du eine Zumutung ist.
00:38:48: Ich finde das eine schöne Formulierung die ich für Mediation genauso übernehmen würde das ist eine Zumutung es ist.
00:38:58: Aberwitzige Anforderung die Mediatoren stellen dass die Leute sich zusammensetzen sollen den sie gerade gar nicht so richtig können,
00:39:07: Und und dadurch Klärung möglich ist also das sind auf jeden Fall viele Gemeinsamkeiten und große gemeinsame Spielfeld dazwischen diesen.
00:39:19: Beiden Methoden bzw die Tendenz dass das.
00:39:24: Eine Spielart von mediation ist oder eine Methoden an ein Verfahren dass sich als mediation.
00:39:32: Darstellen wir werden es jetzt hier juristisch auch wie du sagst nicht dich endgültig klären können dazu fehlt uns schlichtweg.
00:39:41: Die Kompetenz als juristisches Entscheidungsgremium sondern,
00:39:49: es war hoch interessant zu erfahren wie du praktisch damit umgehst mit den Situationen.
00:39:55: Und sehr ermutigen fande ich dass die beteiligten sich dann doch darauf einlassen wenn sie erstmal mit dir ins Gespräch kommen.
00:40:04: Vielen Dank Ute Liepold für das Gespräch und die Einblicke in deine Arbeit.
00:40:10: Und in deiner Situation als Mediatorin und klärungs Helferin.
00:40:17: Vielen Dank für dein Interesse Sascha bis bald tschüss.
00:40:26: Das war unsere Folge zum Thema Erklärungshilfe und Mediation und der Frage,
00:40:33: was Freiwilligkeit für ein Einfluss hat und wie damit umzugehen ist ich bin Sascha Weigel
00:40:41: Und wenn Sie Fragen haben zum Thema Mediation Konflikt-Coaching oder Organisationsberatung oder einen Interviewpartnern kennen den ich hier unbedingt interviewen soll schreiben Sie mir,
00:40:53: die Internetadresse finden Sie auf den jeweiligen Podcast Portal Ihrer Wahl
00:40:59: positiven Podcast gehören vergessen Sie dabei nicht auf den abonniert Button zu drücken und ihren Freunden und Bekannten Bescheid zu sagen dass hier bei inkovema
00:41:09: gut durch die Zeit über Mediation Organisationsberatung und Konflikt-Coaching ausführlich gesprochen wird ich verabschiede mich und freue mich wenn sie wieder mit dabei sind bei gut durch die Zeit.